menschen formen
Materialien zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnitts

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Wintersemester 2002/03

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Bernd Ternes (15723 HS)
"Menschen formen" (Fortsetzung)
Forschungsfelder
Mi 18-20; OEI, R 302b

Fortsetzung des Arbeitszusammenhanges "menschen formen“. Zur Behandlung stehen folgende Themen an: Technikphilosophie im 21. Jhdt. bzw. "Physiskreativität"; Ästhetik bzw. Post-Phänoästhetik; "Technogene Nähe"; Systemtheorie/Autopoeisis; "Form" als Problem; Erfindung des Menschen; Weltgesellschaft und Kontrollgesellschaft; Neueinstieg möglich und erwünscht!

Bernd Ternes (15651 PS)
Einführung in die Soziologie nach der Gesellschaft
Mo 12-14; OEI, G2

Eine sowohl klassische Einführung in die anerkannten Texte wie auch in ein Soziologie-Verständnis, demzufolge gilt: Die Gesellschaft (in bekannter Begrifflichkeit) ist tot. Das Seminar orientiert sich an Sachverhalten mehr als an Namen. Literatur zu Beginn. Vorerst: Hans Peter Weber, Wie spät ist es?, in: menschen formen (Hg.), menschen formen, Bd.1, Marburg 2000

Hans-Peter Weber (15790 HS)
Künstler als Anthropologen: Valéry, Musil, Canetti
Do 18-20; OEI, R 323

Kulturanthropologie wird gewöhnlich von „Theoretikern“ am Reißbrett von selbstgebauten Kategorietafeln gemacht, ohne praktische Erfahrung rsp. Felderfahrung. Was ändert sich, wenn Kulturschaffende, Felderfahrene selbst das Kulturdenken erarbeiten? Antwort: alles.
Fällt leider aus!

Bernd Ternes/Till Nikolaus von Heiseler/Kollektiv der NEUEN METHODIKER
Wie ist eine Wissenschaft vom menschlichen Glück möglich? – Gedankensplitter für eine andere Welt. Ein eudämonologisches Forschungsseminar
Mi 16-18; OEI, R 302a

Ausgehend von der Frage des Seminars, wie eine Wissenschaft vom menschlichen Glück möglich sei, wird gemeinsam eine Theorie (die der Umgestaltung der Gesellschaft in Richtung auf mehr Glück für den Menschen als Instrument dienen soll) entwickelt, die den Ausgangspunkt einer eudämonologischen Praxis bieten könnte. Wie Kommunikationsstrukturen geschaffen werden können, in denen „Illumination“ und Glück sich ereignet, soll denkend und forschend untersucht werden. "Illumination" meint sowohl politische Aufklärung als auch Selbst-Erkenntnis, sowohl im Sinne einer Epistemologie als auch im Sinne eines Bewusstseins des gesellschaftlich-strukturellen Bedingtseins geistiger Prozesse. Aufgabe der Theorie wird es sein, den virtuellen Nutzen der Techno-Wissenschaften in einen wirklichen Nutzen für den Menschen (Glück) zu überführen. Die Methode dieser Theorie wird u.a. mit Hilfe von Videotechnik als gesellschaftsstrukturelle Selbst- und Fremdanalyse entwickelt. Als Resultate entstehen sowohl Videos als auch ein Buch mit dem Arbeitstitel: "Wie ist eine Wissenschaft des menschlichen Glücks möglich? - Gedankensplitter für eine andere Welt" - welche die performative Vorgehensweise auch künstlerisch reflektiert. Parallel und vorbereitend dazu soll eine Internet-Plattform mit gleichem bzw. ähnlichem Inhalt entstehen, die die Basis einer permanenten Weiterentwicklung sein wird. Dies führt zur Doppelstrategie von Inhalt und einer Methode, die es anderen möglich machen wird, an unseren Gedanken teilzuhaben und diese weiterzuentwickeln. Das Forschungsseminar wendet sich an Soziologen, Kognitionsbiologen, Medientheoretiker, Linguisten, Psychologen, Künstler, Programmierer, Grafiker, Videofilmer und alle die, die Interdisziplinarität als gemeinsames (voneinander) Lernen verstehen und die Notwendigkeit einer Weltveränderung erkannt haben. Literatur vorerst: Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse (Erstes Hauptstück); Luhmann: Soziale Systeme (p. 7-285); Rimbaud: Lettres du voyant; Adorno: Dialektik der Aufklärung; Adorno u.a.: Der Positivismusstreit; Whitehead: Wissenschaft und moderne Welt.

Andreas Langensiepen (15721 S)
"Zum Ende der Nacht" - Die Nacht in Erfahrung, Erzählung und Gesellschaft. Eine Einführung in die "Tychanalyse"
Mo 12-14; OEI, R 302a

Frithjof Hager, Herbert Neidhöfer (15725 HS)
Menschen-Bilder
Mo 16-20; OEI, R 301

www.limbularius.de/mb/

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