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Was im 2. Quartal
2004 aktuell war
Name: rike
Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Freitag, 25 Juni, 2004 um 11:05:05
Kommentar: Hallo! Die Leute haben ihre Raumbelegung für das Wochenende wieder abgesagt, ich hoffe das wisst ihr (zumindest Yussuf) schon!?
Ansonsten halte ich es für ganz selbstverständlich, dass "externe" Leute sich mit ihren Zeitplanungen auf Vereinleute einstellen!
Beste Grüße! rike www.sozialreferat.com www.junge-linke.de
Name: yussuf
Email: yussuf@arcor.de
Datum: Samstag, 19 Juni, 2004 um 15:30:32
Kommentar: betrifft V.heim am 25.-27.06 - ich sehe schon ein Problem darin, das Nichtmitglieder für drei tage die Räume blockieren und ich hatte mit ihnen vereinbart, das sie genaue Zeiten angeben, damit auch noch andere an diesem Wochenende in die Räume können. Ich möchte auch etwas veranstalten und hoffe, die Termine noch zu bekommen.
Name: Martin Schmucker
Email: leschmou@gmx.de
Datum: Donnerstag, 17 Juni, 2004 um 15:34:11
Kommentar: Hallo liebe Menschenformer,
1) Ich sehe kein Problem darin, dass der Kapitalkurs an den besagten Tagen den Vereinsraum nutzt.
2) Ab sofort liegt eine Liste im Verein aus (am Kühlschrank), in die jeder seine Nutzungsabsichten eintragen kann resp. sollte, denn das dient der Transparenz und gleichzeitig der Vermeidung von sich überschneidenden Planungen.
3) Stichwort Kapital: Unser Vereins-Kontostand beträgt momentan 785,-€. Klingt ganz gut, ist aber u.a. auf den Einmal-Effekt der Teil-Rückzahlung der Kaution durch den alten Vermieter zurückzuführen. Ansonsten haben wir einen leichten monatlichen Überschuss, der aber nicht ausreichen wird, wenn Nachzahlungen o.ä. zu entrichten sind.
4) Daher noch mal der Appell an alle: Wer kann, der möge (am besten per Dauerauftrag) einen Obolus entrichten und/oder Verwandte und Bekannte mobilisieren, die uns wohlgesonnen sind. Ich werde Mitgliedschaftsformulare in der Muskauer Str. hinterlegen. (Für alle, die die Bankverbindung noch nicht kennen: Beatitude-Fortuning e.V.; Kto.: 33128105; BLZ: 10010010 (Postbank))
5) Seit heute ist der mir von Euch verliehene Posten des Vereinsvorsitzenden notariell bestätigt und im Vereinsregister vermerkt. Vielen Dank für Euer Vertrauen.
Der Martin.
PS: Wichtig: Am Samstag, dem 19.6. findet in der Muskauer Str. 30 eine Vereinsparty statt. Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen.
Name: Ulrike von der fsiifs
Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Montag, 14 Juni, 2004 um 13:59:12
Kommentar: Hallo liebe MenschenformlerInnen!
Ich wollte fragen, ob die Vereinsräume vom 25-27.6. frei wären; gute Freunde aus meinem Kapitalkurs würden dann gerne da rein, sie würden auch Spenden für das Wohl des Vereins sammeln.
Eine 2. Anfrage: Können mein Kapitalkurs und sein verwandter Kapitalkurs am Sonnta, den 18.7. ab 14 Uhr in die Räume?
beste Grüße! rike
www.sozialreferat.com
Name: Michael Schulte
Email: michael@iak-net.de
Datum: Mittwoch, 9 Juni, 2004 um 18:42:21
Kommentar: Hallo,
ich würde gerne mit dem IAK (www.iak-net.de) den Raum an diesem Samstag, 12 Uhr bis abends, nochmal belegen. Mir scheint, dass dort zu dieser Zeit sonst nichts stattfindet.
Viele Grüße,
Michael
Name: daniel
Email: vondelhaes@web.de
Datum: Mittwoch, 9 Juni, 2004 um 02:14:52
Kommentar: ich habe wohl tatsächlich vergessen zu explizit den tag der veranstaltung mitzuteilen : findet heute, mittwoch, abend statt , deshalb...
- der vortragsgegenstand soweit es den titel betraf hat sich zwar geändert (was über spirits zu erzählen war ihm wohl doch zu heiß:... danger of being asked about new age kind of issues...) aber statt dessen was über Hitze oder "the anthropology of heat" zu hören stelle ich mir auch interessant vor.
Name: daniel
Email: vondelhaes@web.de
Datum: Dienstag, 8 Juni, 2004 um 00:40:14
Kommentar: (einladung /) entschuldigung:
wegen unten bezeichneter veranstaltung werde ich am Mittwoch nicht kommen können (selbst wenn , wofür ich letzte woche plädiert habe, das colloq auf 19.00 uhr verschoben wird).
DESHALB MEINE FRAGE (AN ULAS?) , WIE KÖNNTE ICH ANDERS AN DEN LATOUR-TEXT KOMMEN ?
zu jenem vortrag: ich habe vorletztes jahr im mf-colloq einmal versucht, michael taussigs (ältere) ethnographien -und die mich darin interessierenden kulturanthropologischen denkweisen - vorzustellen (habe damals auch einen – wie immer konfusen - text rumgeschickt, der nun auf der sinecausa-seite liegt).
Wenn ich jetzt die einladung, welche von einer mir unbekannten ethnologin aus dem (Haverkamp-) DFG-Gk „rhetorik,wissen, macht“ in frankfurt/o. stammt, hier öffentlich mache, dann weil ich irgendwie hoffe, dass es noch zu was andrem nütze als bloß mein versäumnis einzugestehen, vorher auf den termin hingewiesen zu haben (von dem ich bisher nur das datum wusste).
Tja, bis Mittwoch in jedem fall,
liebe grüsse ,
daniel.
Name: daniel von delhaes
Email: vondelhaes@web.de
Datum: Montag, 7 Juni, 2004 um 02:09:18
Kommentar:
einladung
"Zentrum für Literaturforschung, Jägerstr. 10-11, Raum 006, 18-20 Uhr
[...]
Der Titel des Vortrags lautet nach wie vor:
"Art and Writing as Communication with the Spirits. An Ethnographer's Perspective."
Mehr Info zur Einstimmung gibt es bisher leider nicht, klingt jedoch sehr nach Taussig's
aktuellem Interesse an Möglichkeiten und schritftlicher Umsetzung des Zusammenspiels
von Kunstpraxis und Kulturtheorie; wobei Taussig sich dezidiert von Analysen der
Kunstsoziologie absetzt.
Sein Seminar 'Ethnography as Avant-Garde Art Form' bspw. liegt diesem Anliegen
sehr nah. Über ausgewählte Texte von Bataille, Burroughs, Kafka, Benjamin,
Joseph Conrad, Melville, Leiris .... und Arbeiten von z.B. Ken Feingold (Video 'Un chien
delicieuse'), Camilo Vergara (Photographie - The new American Ghetto, Unexpected Chicago),
Clare Dolan (Cantastoria Performerin - feministisch marxistische Geschichten US-amerikanischer
Politik mit Komikillustrationen, autobiographisch und mit Ironie sprech-gesungen),
Stan Brakhage zu Maya Deren etc...., geht es hier um Annäherungen an verschiedene
Formen der Repräsentation von Geschichte/n, Macht, Politik, mit dem Ziel die Kunst der
Fiktion mit der Kunst der Kritik zu verbinden.
Die Suche nach schriftlichen Darstellungsformen die politische Geschichte, kritische Theorie,
Ethnographie, Autobiographie, Geschichtenerzählen sowie verschiedenste Ebenen der
Wahrnehmung vereint und verkörpert zeigt sich, wie ich finde, erfolgreich in seinem neuesten
Buch 'The Cocain Museum'. In Anlehnung oder eher als Parodie des 'Gold Museum' an der
Pazifikküste Kolumbiens, entwirft Taussig hier ein fiktives 'Kokain Museum' und schreibt
so (eine) Geschichte(n) des Sklavenhandels und des (Neo-)kolonialismus (Kokain als 'neue'
Form politischer Abhängigkeiten). ... Dabei geht es auch um eine Beschäftigung mit der
Dinglichkeit der Dinge die in all dies verwoben ist, wie bspw. Hitze, Regen, Sumpf, und eben
Gold und Kokain....
Mehr dazu, oder anderes (?), am Mittwoch. "
weiteres gleich ....
Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Mittwoch, 19 Mai, 2004 um 21:28:55
Kommentar: salut allen!
nochmaliger hinweis: am jetzt kommenden montag, 18.30, wird andreas langensiepen im verein über seine doktorarbeit reden. wer zeit und interesse hat, ist dazu nochmals herzlich eingeladen. ein text von andreas ist vor einiger zeit auch über rundmail an einige des vereins gegangen.
glück zu allen!
bernd
Name: manuel
Email: manihil@gmx.de
Datum: Dienstag, 18 Mai, 2004 um 17:40:36
Kommentar: ueber die medien buch vs internet nachdenkend gelang ich gerade zu diesem text, der euch interessieren koennte:
Peter Fuchs: Das WorldWideWeb – ohne Technik
http://www.fen.ch/texte/gast_fuchs_www.htm
ciao
Name: Ralf
Email: goregotmore[at]web.de
Datum: Freitag, 14 Mai, 2004 um 17:47:18
Kommentar: Da es noch nicht offiziell und allgemein bekannt war:
Am Donnerstag Abend trifft sich die Fachschaftsini regelmäßig und öffentlich in den Vereinsräumen Muskauerstr. 30, von 19 h bis mind. 21.30 h.
Bei Kontaktwunsch: fsiifs@zedat.fu-berlin.de
Viel Spaß allen weiterhin (denn darum muss es ja auch gehen, oder?)!
Name: yussuf
Email: yussuf@arcor.de
Datum: Donnerstag, 13 Mai, 2004 um 23:09:02
Kommentar: Hallo (ihr)da draußen -
ich möchte nur ansagen
eine Belegung des Vereinsheimes
namentlich am Sonntag den 6.Juni,
etwa ab 16:30 des Nachmittages -
bis tief, tief in die Nacht.
Schöne Grüße
Y.
Name: Herbert
Email: neidhoefer01@t-online.de
Datum: Donnerstag, 13 Mai, 2004 um 10:21:29
Kommentar: Im Mai 2004 Liebe Freunde und Bekannte, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, es ist eine große Freude, das Erscheinen anzeigen zu dürfen von: Hans Ulrich Reck, SINGULARITÄT UND SITTLICHKEIT. DIE KUNST Aldo Walkers in medienphilosophischer Perspektive, Königshausen & Neumann, Würzburg 2004, ISBN 3-8260-2620-9, 280 S, 9 s/w Abb., Broschur mit Fadenheftung, 23,5 x 15,5 cm, ? 34,80 Zum Inhalt
Es bleibt eines der größten, die Epochen übergreifenden Geheimnisse und zugleich eine der bedeutendsten Leistungen gelingender Kunst, daß sie ganz aus sich heraus für das, wofür sie erst ein Beispiel gibt, Möglichkeiten des Verstehens schafft. Wo sonst Kontexte, Anwendungen, Geltungsbereiche in Übereinkunft ausgehandelt werden müssen, erzeugt das spezifisch künstlerische Werk im Erleben eine Evidenz. Aldo Walker (1938 - 2000) hat Kunst als eine Rhetorik der Evokationen am fortgeschrittenen Ort der durch ihn von Stunde null an mitbetriebenen arte povera, von minimal und conceptual art im epistemologischen wie im poetischen Sinne verstanden. Er hielt sie für fähig, aus sich heraus radikal neue und doch - über Erleben, nicht über Erkennen - auf Erfahrung bezogene Kontexte zu schaffen. Bilddenken im Sinne einer der Antike nachfolgenden Rhetorik mit dem Fokus einer stoisch-fröhlichen Anerkennung von Wirklichkeit und Lebenswelt verband sich in seinen Unternehmungen mit dem alle Metaphysik eines 'stummen logos' zurückweisenden Insistieren auf der entscheidenden Beziehung des Betrachters zum Werk. Die Kunst wirkt nach Aldo Walker immer singulär, wälzt den Einzelnen und das Einzelne um. Walkers künstlerische, praktische wie bildtheoretische und epistemologische Reflektion zeigt, daß Sittlichkeit darin besteht, das wirkliche Schicksal des Unbefragten, also des realen Individuellen als singulär zu akzeptieren. Es entwirft sich so zwingend eine Kunst als Existenzform des Poetischen und Ästhetischen, des 'Singulären' wie des 'Sittlichen'. Der Bedeutung, den Bildern, Experimenten wie den Leistungen Aldo Walkers widmet sich diese erste kunsttheoretische und medienphilosophische Monographie über den offenkundig 'unvollendet' verstorbenen, jedoch ein exemplarisches, beispielgebendes und unverwechselbares Werk hinterlassenden Künstlers. Auf daß diese in möglichst viele, vor allem aber die entscheidenden, die wichtigen Bibliotheken Eigang finden kann. Es würde mich zutiefst freuen. Mit geneigtem Dank für die freundlichen Aufmerksamkeit und besten Wünschen grüßt Hans Ulrich Reck
Name: rike
Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Dienstag, 11 Mai, 2004 um 10:56:14
Kommentar: Veranstaltungshinweis:
Das AStA FU Sozialreferat lädt ein zu Vortrag und Diskussion:
Die Gesundheitsreform: Wie der Staat den massenhaften Verschleiß von Arbeitskraft therapiert
referent: Dr. Rolf Röhrig (Bremen);
zeit: Mittwoch, 12.5.2004, 18:00 Uhr
ort: Garystr. 35, U-Bhf. Thielplatz, Henry-Ford-Bau, Hörsaal D.
mehr unter http://www.sozialreferat.com/gesundheitsreform.htm
Liebe Grüße, rike
ww.sozialereferat.com
Name: Timo
Email: timo.linke@web.de
Datum: Freitag, 7 Mai, 2004 um 22:13:54
Kommentar: hallo, ich müsste dringend mal in die vereinsräume. am besten morgen Sa oder So. Weis irgendwer wie ich dort reinkomme? bitte nur legale und banale vorschläge machen! ;-)
Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Sonntag, 2 Mai, 2004 um 15:27:37
Kommentar: mitgliederversammlung! am samstag, 15.05., 14 uhr, findet im vereinsladen muskauer str.30 die versammlung statt. es geht um die neuwahl des vorstandes, um die weiterexistenz des ladens, um die zukunft der organisation des vereins, und um aktivitäten des vereins und der mitglieder.
bitte kommt, da einige entscheidungen auf jeden fall im mai getroffen werden müssen.
bernd
Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 29 April, 2004 um 09:06:48
Kommentar: achtung! mit dem vor langer zeit eingerichteten emailverteiler für die menschenformen ist etwas nicht in ordnung. einige werden nicht mehr angesteuert. bitte schickt mir alle nochmals eine mail zu; ich werde diese sammeln und zu einer neuen adressenliste wg. rundmails fügen.
bernd
Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 29 April, 2004 um 09:04:43
Kommentar: salut!
ja, das mit der sonntagnutzung geht klar. ab 20 uhr kommt es unregelmässig vor, dass der raum genutzt wird. also wäre es hilfreich, dass ihr immer so gegen 19 oder 19.30 ein ende findet.
Name: Ralf
Email: goregotmore@web.de
Datum: Mittwoch, 28 April, 2004 um 14:19:27
Kommentar: Hallo,
ich würde ganz gerne einen festen Termin in den Raumbelegungsplan eintragen. Und zwar hat sich eine kleine Gruppe Studis gefunden, die sich alle zwei Wochen mit Demokratiekonzepten und -kritik in Theorie und Praxis auseinandersetzen will. Da wir uns gerne am Wochenende treffen würden, wo die Offene Uni geschlossen ist, möchte ich fragen, ob es dabei geblieben ist, dass der Glücksraum Sonntags frei ist. Wenn ich nichts gegenteiliges vernehme, gehe ich davon aus, dass wir ab
Sonntag, 2.5., 16 - 19 h
regelmäßig alle zwei Wochen den Raum nutzen können und bedanke mich dafür.
Den Schlüssel haben wir ja in der FSI.
Name: manuel
Email: manihil@gmx.de
Datum: Dienstag, 27 April, 2004 um 18:54:44
Kommentar: liebe gruesse aus rom!
wenn jemand ideen bzgl. bildung, menschenrechte, das medium buch, ende der der sklaverei, weltverbessern... hat sei eingeladen auf www.modestaproposta.net mitzuwirken ...oder mir diese mitzuteilen. danke. ciao
Name: Rike
Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Sonntag, 18 April, 2004 um 23:46:49
Kommentar: N'Abend,
ich würde gerne am Sonntag wieder ab 14 Uhr in den Vereinsraum, mit meinen Kapitalkursen.
Ich hoffe das geht in Ordnung.
vG
rike
Name: Carsten Raddatz
Email: bekannt...
Datum: Freitag, 16 April, 2004 um 23:30:34
Kommentar: Kennt hier jemand http://www.ornament-und-verbrechen.de/ ?
Dort gibts ein umfangreiches Archiv gesammelter Artikel, von denen der eine und andere wohl interessant sein mag.
Siehe http://www.ornament-und-verbrechen.de/archiv.html
Name: davor
Datum: Montag, 12 April, 2004 um 22:04:21
Kommentar: Zum Anschluss an den Lektürekurs bietet die FU-Philosophie dieses Semester:
16 078
- HS - A. N. Whitehead: Prozess und Realität
(2 SWS)
Mi 14.00-16.00 - Thielallee 43; Seminarraum (14.4.) Sebastian Lalla
Die Metaphysik Whiteheads in ihrer Auseinandersetzung mit der idealistischen Tradition steht als einer der letzten großen Entwürfe eines Ganzen in der philosophiegeschichtlichen Darstellung unvermittelt und am Rande. Hier eine Einordnung auch in das Spektrum von Tradition und Restitution zu finden, dürfte eine der wesentlichen Anliegen des Seminars in methodischer Hinsicht sein, um der philosophischen Relevanz der Vielschichtigkeit Whiteheads (dessen Gedanken in moderneren Ansätzen fast ausgeblendet zu sein scheinen) näher zu kommen.
Das komplexe Werk „Prozess und Realität“ soll dazu in zentralen Themenkomplexen Gegenstand der gemeinsamen Lektüre und Diskussion sein. Die Rationalität von Metaphysik und Wissenschaft als solcher stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie Whiteheads Kosmologie. Die Theorien der Subjektivität und der Erkenntnisprozesse bilden den zweiten großen Schwerpunkt der Auseinandersetzung.
Literaturangaben zu Semesterbeginn.
Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Montag, 5 April, 2004 um 16:45:58
Kommentar: Einladung zur Ausstellung
Bettina Khano Wide Cube Installation
Eröffnung: 16.04.2004, 19-21 Uhr
Dauer: 17.04.-22.05.2004
Öffnungszeiten: Di bis Fr 14-19 Uhr, Sa 12-16 Uhr
Architektur Galerie Berlin
Ulrich Müller
Ackerstraße 19
10115 Berlin
Fon (0049-30) 78 89 74 31
Fax (0049-30) 78 89 74 32
www.architekturgalerieberlin.de
Die Berliner Künstlerin Bettina Khano (*1972) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Verhältnis
von Raum und Körper. Dieses Thema untersucht sie im breiten Spektrum von Videos, Installationen
und fotografischen Arbeiten. Wesentliches Merkmal bei ihren neueren Installationen ist die
Verwendung von Kunstnebel. Damit schafft sie mit einfachsten Mitteln Orte, die sowohl die Raum- als
auch die Körpererfahrung neu ausloten.
So zeigte Khano auf dem Art Forum Berlin 2003 einen mit weißem Kunstnebel gefüllten Glaskubus als
eine Art Gegenentwurf zum visuellen overload der mit Kunst gefüllten Messehallen. Im Kubus
verschwanden die Bildwelten im Nebel und der Besucher konnte sich nur noch auf sein eigenes
"Körperdenken" verlassen.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Konzeption, das Nebelprojekt auch in einem real
existierenden Raum umzusetzen. Befördert wurde diese Idee durch den "white cube" der Galerie,
dessen Flächen durch den weißen Fußboden und die extrem helle Beleuchtung auch unter normalen
Bedingungen beinahe ineinander über zu gehen scheinen. In dem die Galerie mit Kunstnebel gefüllt
ist, wird sie nun selbst zum Raumlabor und Bestandteil der Installation, in der das eine nicht ohne das
andere funktioniert.
Aus dem zunächst nur weißen wird nun ein weiter Raum, dessen räumliche Abmessungen optisch
nicht mehr wahrnehmbar, sondern nur noch erfühlbar sind - obwohl der Besucher gar nicht im Dunkeln
tappt. Auch wenn dem Besucher die Dimension des Raumes durch seine Erfahrung aus früheren
Besuchen bzw. durch Einschätzung von außen bekannt ist, kann er nun nicht mehr erkennen, ob die
Wände des Raumes ganz nah oder eben unendlich weit entfernt sind. Durch das Abtauchen in den
Nebel wird der Besucher zum Akteur auf der Suche nach dem eigenen Standpunkt.
Die Nebelinstallation im Hauptraum der Galerie wird durch zwei Fotoserien im Büro ergänzt. Deren
Horizontmotive untersuchen das Verhältnis von Ferne und Nähe oder Konkretem und Abstraktem auf
ihre optische Wirkung und zeigen, wie weit die Künstlerin das Thema fasst.
Name: ulas
Email: ulasaktas@web.de
Datum: Freitag, 2 April, 2004 um 23:01:35
Kommentar: Ich bringe am Mittwoch eine Videoaufzeichnung des Philosophischen Quarttets mit. Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranski, ein Hirnforscher, ein Schriftsteller und ihre jeweiligen Gehirne beschäftigen sich mit der Frage, Wie frei ist das Gehirn? (bzw. welche Freiheit läßt uns unser Gehirn?)
Name: herbert
Email: neidhoefer01@t-online.de
Datum: Donnerstag, 1 April, 2004 um 18:55:38
Kommentar: Die Mitteilungen des 1. Quartals 2004 befinden sich im Archiv.
Name: Stefanie
Email: staste@tiscalinet.de
Datum: Mittwoch, 31 März, 2004 um
19:52:12 Kommentar:
Liebe MenschenformerInnen und andere Interessierte! Bin gerade an
dem unten skizzierten Thema hängengeblieben und würde gerne einen kleinen
Lektürekurs ins Leben rufen. Vielleicht entdeckt jemand Anknüpfungspunkte
und/oder hat andere Ideen? Anregungen, Kommentare, Brainstorming, Vorschläge
(für Treffen) sind per e-mail willkommen. Gruß, StefanieDas Bewußtsein der
Dinge Die Moderne scheidet unerbittlich zwischen dem Lebendigen und dem Toten,
zwischen Menschen und Gegenständen, Subjekten und Objekten, Sehen und
Gesehenwerden. Gerade deshalb ist diese Trennung in der Kunst und Literatur
der Moderne bewußt und auf vielfältige Weise unterlaufen worden, häufig im
Rückgriff auf sogenannte vormoderne oder primitive Vorstellungen und Konzepte.
Mit der Diskussion um Hybride, Cyborgs, digitale Maschinen usw. hat sich die
Erkenntnis durchgesetzt, dass die „Quasi-Objekt-Subjekte“ maßgeblich die
gegenwärtige soziale Praxis begründen und prägen. Im Arbeitskreis
menschenformen ist dieser Sachverhalt in verschiedenen Zusammenhängen
diskutiert worden, vgl. die Texte von Latour 1994, Harraway 1995,
Treusch-Dieter 1999. Das Interesse an den lebendigen Dingen, ihrer
Eigenständigkeit und Unzucht steht in einem engen Zusammenhang mit der
Reflexion von Wahrnehmung, ihrer Historizität und ihrer medialen Bedingungen.
Fotografie und Film werden als Verfahren beschrieben, die zugleich ein
entsubjektiviertes Sehen und einen universellen Animismus forcieren.
Bewußtsein wird unter diesen Voraussetzungen zu einer nicht verortbaren, sich
jeweils neu konstituierenden Atmosphäre. „Es sind die Dinge die aus sich
selbst leuchten, ohne daß irgendetwas sie beleuchten würde: alles Bewußtsein
ist etwas, es fällt mit der Sache zusammen, das heißt mit dem Bild des Lichts.
Dennoch handelt es sich um ein richtiges Bewußtsein, das sich überall verteilt
und nicht enthüllt; es handelt sich wirklich um ein bereits aufgenommenes und
entwickeltes Foto in allen Dingen und für alle Punkte, wenngleich um ein
‚transluzides‘. Wenn es später dazu kommt, daß sich im Universum ein
faktisches Bewußtsein herausbildet, an dieser oder jener Stelle im
zwei-dimensinalen Raum der Immanenz, dann deswegen, weil ganz besondere Bilder
das Licht absorbieren oder reflektieren und den ‚schwarzen Schichtträger‘
liefern, der der Plattenbeschich-tung fehlte. Kurz, nicht das Bewußtsein ist
Licht, sondern die Menge der Bilder – oder das Licht, das der Materie immanent
ist – ist Bewußtsein“ (Deleuze 1997, S. 90). Leitfragen einer systematischen
Vertiefung des Themas könnten sein: - welche theoretischen Fassungen eines
„Bewußtseins der Dinge“ lassen sich finden, in welchen Zusammenhängen stehen
sie, welche offenen Fragen hinterlassen sie? - wo wird das „Bewußtsein der
Dinge“ sichtbar? - welche Strategien der (künstlerischen) Darstellung lassen
sich erkennen? Auswahl an Texten: Baudrillard, Jean: Das System der Dinge.
Über unser Verhältnis zu den alltäglichen Gegenständen, FFM u.a. 1991
Benjamin, Walter: Das Passagen-Werk. Gesammelte Schriften Bd.V, FFM 1991
Crary, Jonathan: Aufmerksamkeit und moderne Kultur, FFM 2002 Deleuze, Gilles:
Das Bewegungs-Bild. Kino 1, FFM 1997 Latour, Bruno: Wir sind nie modern
gewesen. Versuch einer symmetrischen Anthropologie, Berlin 1994 Mitchell,
W.J.T.: Romanticism and the Life of Things. Fossils, Totems and Images, in:
Critiqual Inquiry 28 (2001), S. 167-185 Reck, Hans Ulrich/ Szeemann, Harald
(Hg.): Junggesellenmaschinen, Wien 1999 Auswahl an künstlerischen Arbeiten:
der amerikanische Experimentalfilm (z.B. Brakhage, Snow u.a.) Jacob Mattner
(Wie die Bilder die Kamera sehen 1991) Mark Manders (Self-Portrait as a
Building 1986ff.) Florian Kleinefenn / Fritz Rahmann (Reise in Camera 1984)
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