menschen formen
Materialien zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnitts

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Was im 2. Halbjahr 2004 aktuell war

Name: torte
Email: torsten.leder@gmx.de

Datum: Donnerstag, 23 Dezember, 2004 um 23:14:48
Kommentar:
zwecks möglichen treffen zu sylvester fänd ich unter ausführbaren guten erinnerungen den 31 dezember nicht schlecht. wie bereits zum vergangenen jahreswechsel bietet sich auch heuer wieder die räumlichkeit zum aus- und einrutschen an. wer bock hat, kommt einfach vorbei. es wird nichts vorbereitet, also selbstversorgung, bei evtl. freundlicher fremdentsorgung, ist empfohlen wie ebenso ein zeitliches erscheinen ab 22 uhr. ansonsten, allen noch gute besinnung und besserung. torte

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 21 Dezember, 2004 um 12:09:08
Kommentar:
salut allen! alle 28 bücher (20 freiexemplare, 8 bestellte) sind nun vergeben. jedes weitere buch, das gewollt wird, kann erst beim erscheinen des bandes bestellt werden. glück zu allen! bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Montag, 20 Dezember, 2004 um 11:06:04
Kommentar:
salut allen! eine kurze mitteilung ob der subskription: herbert neidhöfer wird noch zwei exemplare bestellen. damit sind alle 20 exemplare subskribiert. 6 exemplare sind zum ermäßigten preis bestellt worden; ich habe zwei mehr bestellt, für alle fälle. die rechnung ist gekommen. sie beträgt insgesamt 889,60 euro (770 fürs buch und 8 bestellte bücher zum ermäßigten preis). zahlbar innerhab der nächsten 6 wochen. wir müssen nun noch schauen, wir wir etwas geld reinbekommen. dies zur kurzen information. bis bald bernd

Name: Ulas
Email: ulasaktas@web.de

Datum: Sonntag, 19 Dezember, 2004 um 11:19:23
Kommentar:
Einladung für ein kleines Konzert am Di., den 21.12. um 21Uhr in der Schlesischenstr.36; eine alte und eine neue Komposition von mir. Der Eintritt ist frei.

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Donnerstag, 16 Dezember, 2004 um 19:28:09
Kommentar:
salut allen! mit timo sind nun 18 der 20 bücher subskribiert. 6 exemplare sind zusätzlich zum halben preis bestellt worden (ich habe 8 bestellt). d.h. wir müssen nun noch etwas geld aufbringen... wenn die rechnung kommt, sage ich bescheid, ob es mit einer zweigeteilten bezahlung geht... glück zu allen! bernd

Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de

Datum: Donnerstag, 9 Dezember, 2004 um 19:38:49
Kommentar:
Hi allen. Mich gibt's noch. Vielleicht sollte man in den letzten Satz des Beitrags "über menschenformen": "Die Colloquiumssitzungen der Arbeitsgruppe menschen formen finden regelmäßig mittwochs um 18-20 Uhr im Büro Muskauer Straße 30 statt." noch "in Berlin" einfügen - was ja nicht selbstverständlich sein muss :-).

Name: torte
Email: torsten.leder@gmx.de

Datum: Mittwoch, 8 Dezember, 2004 um 14:59:12
Kommentar:
Trajektion – Perturbation am stuhl sägen, kann die funktionale form der schwerkraftebnung zweierlei treffen: einerseits im entecken/entlehnen, einerseits im entbeinen. erste treffen die struktur, zweites zersetzt die organisation. beide sägungen sind interventionen an bestehendem: in angenehmerer art - wenn auch reduziert, wird stuhl weiterhin stuhl, evtl. hocker; und ungenehmerer art– schräglagenfall. beides sind übergänge, die sich entweder in leichter oder schwerer weise auf die standfestigkeit der form beziehen. virilio verlangt nach einer neuerfindung der trajektorie, einer neubestimmung der schwerkraftlastigkeit des menschen. wir sind geschöpfe der schwerkraft; perspektive ist dem gewicht verbunden. es geht/handelt sich um gewichtsverlagerung, also bewegung, um ein sich hinüberbringen, überschreiten, auch umziehen ins offene. hier besteht ein sog, und mithin spuren, bewegungsräume – die vorherschafft des sitzens ab- und umschaffen, transgression der ebene, an stühlen sägen. ‚was ist leben?’ fragt schrödinger. seiner entropieformel nach - der formel für das irreversible verschwinden, für den tod -, ist es ein verhindern, ein entziehen vor dem raschen verfall in den unbewegten gleichgewichtszustand, ist es ernähren mit negativer entropie. das leben ist andauerndes verschwinden. ich verschwinde, ich gehe verloren: evanesco, ergo sum. das leben ist nicht angenehm. nicht nur des häufigen übergangen werden wegens. denn, es ist nie störungsfrei: störung ist sein, vita ist verzögerung. leben ist aufenthalt/perturbation, wobei das sägen an der struktur noch ertragen wird. atmen macht nicht jünger. die endtransformation des verfallsprozesses, die perturbation der organisation steht aus. letztes zentrum chaos. leider gibt es schon zeitschriften: „trajekt“ (zeitschrift des hinstorff-verlages), und übernommen „trajekte“ (zeitschrift für literaturfoschung berlin). beim überspringen kann es einem auch schwindlig werden. zu fragen bleibt: wodurch? trajekte/übergänge (von einer raumzeitlichen kofiguration zu einer anderen) werden durch perturbationen hervorgerufen – ich bin für den entsprechenden Titel: Perturbate evtl. eignet sich auch: Mesoformen oder auch: SMS im sinndoppel von ‚ortlosigkeit vor ort’ der technogenen nähe und als ‚Sanfte Mesoforme Systeme’. das phänomen des lebens scheint als geheimnisvolle aktive struktur aperiodische substanzen zu umschließen. substanzen, die keine monotone periodizität (Tapete) hervorbringen, sondern in einer mischung von festen und flüssigen zuständen, als fastflüssige (mesoform) –autonom und strukturell gekoppelt -, sanfte materie, träger des lebens werden – zumindest in verdacht stehen, für den größten teil der aktiven, spontanen, selbstbestimmten und in mustern ablaufenden prozesse, die allgemein mit leben/gestört sein in verbindung gebracht werden, verantwortlich zu sein. wer bock hat: ich rekrutiere noch probanden für ein intrusives inerview zum thema lichtration beim denken. Bitte melden: 030/43722929 - eva.nesco@gmx.de oder im verein

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 7 Dezember, 2004 um 16:03:44
Kommentar:
salut rike, ja, sonntag der 9.1. ist frei für euch! bernd

Name: rike
Email: ulrike_maske@web.de

Datum: Dienstag, 7 Dezember, 2004 um 12:28:10
Kommentar:
Hallo! Ich wollte fragen, ob der Vereinsraum am 9.1. ab 15 Uhr frei ist für ein Kapitaltreffen. Im Vereinraum liegen außerdem zwar Beleg-Päne, allerdings nur bis Oktober o.s. Ich werd da am Donnerstag mal welche fürs neue Jahr reinlegen (in die Folie am Kühlschrank). Außerdem ist in der Spenden-Kasse recht viel Geld. Liebe Grüße! rike

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Sonntag, 5 Dezember, 2004 um 19:26:02
Kommentar:
salut allen! die verschickung des buchmanuskripts steht nun kurz bevor. das cover wird in bälde gemacht, und zwar glücklicherweise von steffen baraniak (gagarin2) aus hamburg. bitte: wer buchexemplare zum ladenpreis und darüber hinaus extra exemplare zum preis von 15 euro bestellen möchte, sage dies mir bitte schnell (und überweise das geld aufs vereinskonto). ich denke, spätestens am mittwoch alles gen marburg zu senden. bernd

Name: Wolfgang Wallner F.
Email: kontakt@wolfgangwallnerf.com

Datum: Samstag, 4 Dezember, 2004 um 16:46:58
Kommentar:
Liebes Forum, zu der Diskussion, auch über die Noosphäre nach Teilhard de Chardin möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, um auf meine Gedanken dazu aufmerksam zu machen (dargestellt im Buch "Elihu", siehe http://elihu.wolfgangwallnerf.com). Für eine kurze Zusammenfassung sehen Sie bitte den dort angeführten Link zu Pressemitteilung, dort sind ergänzende Gedanken zu der Noosphäre angegeben. Auf Rückmeldungen wäre ich sehr neugierig. Liebe Grüße Wolfgang Wallner F. 4.12.2004

Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de

Datum: Freitag, 26 November, 2004 um 17:21:58
Kommentar:
FIVE LOOPS Loops wiederholen sich endlos. Material dieser Wiederholungen sind Bruchstücke und Abfälle. Der inhaltliche Diskurs bewegt sich um die Zentren Freizügigkeit und Freiheit der Kommunikation, Minderwertigkeit und Selbstreflexion. Im ersten Beitrag spricht Florian Schneider über die Bedeutung der Kommunikationsfreiheit. Der zweite Loop ist in jeder Hinsicht minderwertig und wir sind deshalb besonders stolz auf ihn. Drei junge koreanische Frauen sprechen im dritten Loop über Liebe und die Frage der globalen Freizügigkeit. Im vierten Loop kommt Bernd Ternes zu Wort, der zusammen mit dem Kollektiv der NEUEN METHODIKER an der Freien Universität zu Berlin ein Forschungscolloquium veranstaltete, welches tatsächlich den Namen „Wie ist eine Wissenschaft vom menschlichen Glück möglich?“ trug. Dieser Loop beschäftigt sich mit der Frage, was Glück jenseits einer Subjektphilosophie meinen könnte und mit dem globalen Eher-Besser. Der letzte Beitrag ist auf dreierlei Art und Weise selbstreflexiv: Einerseits weil er persönlich ist und spiegelich wie die Seele, zweitens durch das suizidäre Thema und drittens in Bezug auf das Medium. Auch die fünf Loops als Ganzes sollten sich loopen; allerdings weigerten sie sich beständig. Da wir nicht autoritär sein wollten, ließen wir sie gewähren und betranken uns ob unserer Niederlage. Zu den Loops: http://www.neue-methode.de/five-loops

Name: Ulas
Email: ulasaktas@web.de

Datum: Freitag, 26 November, 2004 um 14:46:30
Kommentar:
Mitteilung: Im März 2005 wird erstmals eine Zeitschrift erscheinen, die im wesentlichen auf den Texten, der Arbeitsgruppe Menschenformen basiert, aber auch offen ist für Beiträge von Autoren und Autorinnen, die nicht zur Arbeitsgruppe zählen, auch sollen Beiträge künstlerischer (Bilder) oder unterschiedlicher textlicher Art (Lyrik, Prosa) nicht ausgeschlossen sein, sie sind sogar ausdrücklich erwünscht. In der Offenheit der Zeitschrift liegt meines Erachtens ein wesentlicher Anspruch des Zeitschrift-Projektes. Die Zeitschrift soll vierteljährlich erscheinen und auf eine Seitenzahl von ungefähr 80 begrenzt bleiben, d.h. dass wahrscheinlich nicht alle Beiträge abgedruckt werden können. Ich denke, dass vor allem längere Beiträge dem Buch vorbehalten bleiben sollen. Die Zeitschrift soll den Preis von 5 € nicht überschreiten. Der erste Schwerpunkt liegt auf den ausgearbeiteten Texten der Vortragsreihe: Was heißt Denken heute?. Der Einsendeschluss für die erste Ausgabe ist am 31.1.05 (für alle Texte oder Bilder). Beiträge, die nach dem 31.1.05 eingehen, werden in der nächsten Ausgabe aufgenommen. Es wird eine dreiköpfige Redaktion gegründet, die über die Zusammenstellung der Beiträge bestimmen soll. Diese Redaktion wird die Texte nicht lektorirren, d.h. sie wird die Texte in der Weise aufnehmen in der sie abgegeben werden und gegebenenfalls entscheiden müssen, einen rechtzeitig eingegangenen Beitrag nicht abzudrucken. Diese Beiträge können ebenfalls überarbeitet in der nächsten Ausgabe aufgenommen werden. (Ich hoffe das schreckt niemand ab seinen Beitrag einzusenden.) Das Erscheinen der Zeitschrift hängt an einer Minimalauflage von 15 Exemplaren. Die Zeitschrift wird nur an diejenigen verkauft, die im vorhinein dieses Exemplar (oder ein Jahresabo von vier Zeitschriften) bestellen. Ein Exemplar soll in der Muskauerstr.30 ausliegen, wenn es im finanziellen Rahmen des Möglichen liegt, können auch noch weitere Zeitschriften auf Vorrat gedruckt werden. Wer Interesse hat die erste Ausgabe der Zeitschrift zu bestellen möchte bitte eine E-Mail an: zeitschrift.bestellen@web.de schicken. Die Bestellung ist verbindlich. Die Zeitschrift hat noch keinen Titel und auch keinen Untertitel. Hier einige Vorschläge des Mittwoch Colloquiums: Titel: Kreatur, Blech, Menschenformen, Anthropomorphing, Mancing, Chaosmatische Anthropologie, Chaosmak, Ofen, Bambus, Noveau Plateau, Nach dem Gesetz, freundliche Lebenserhaltungsysteme, Finis Hominis, Finis Terre, der blinde Fleck, NUN, mobiles Jetzt, Blind, Risiko-Hirne, Spunk, Zeitschrift, Hoppla. Untertitel: Materialien zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnitts, Materialien zur Daseinsanalyse, Zeitschrift für experimentelles Denken, rhizomatisches Deken, innere Aufnahme des Äußeren. Weitere Vorschläge oder Anmerkungen bitte ebenfalls an die obige E-Mail Adresse. Gruß Ulas

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Donnerstag, 25 November, 2004 um 09:58:13
Kommentar:
salut allen! nochmals der hinweis auf das dritte menschenformenbuch: wer exemplare der 20 freiexemplare zum preis von knapp 30 euro und (nicht oder) darüber hinaus exemplare zur hälfte des ladenpreises bestellen möchte, kann dies folgendermaßen tun: er überweist das geld auf das vereinskonto mit den entsprechenden hinweisen, also etwa so: 3 b normal 2 hälfte (heißt: drei bücher zum ladenpreis, 2 für die hälfte). die geldadresse ist diese: beatitude-fortuning e.v., postbank berlin, blz 100 100 10, konto 33 128 105. bon. bis bald bernd

Name: .

Datum: Mittwoch, 24 November, 2004 um 21:35:47
Kommentar:
ok, noch ein Titel: HOPPLA! Materialen zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnittes

Name: herbert
Email: neidhoefer01@t-online.de

Datum: Mittwoch, 24 November, 2004 um 15:58:20
Kommentar:
wir möchten auch an dieser stelle noch einmal zu unseren filmabenden im büro muskauer str. 30 am freitag, den 26.11. (godard, nouvelle vague) und am samstag, den 27.11. (snow, presents) einladen. ein videobeamer ist vorhanden.

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Montag, 22 November, 2004 um 11:02:11
Kommentar:
salut! ja, der dezembertermin ist frei für die veranstaltung, rike. merci für deinen brief, holger!! und, zuletzt eine etwas unpassende frage hier in diesem rahmen: wer von euch hat bücher, cds und dergleichen von mir, aber noch nicht zurückgegeben? bitte meldet euch kurz, so ihr etwas von mir habt. ich suche gerade die doppel-cd von heinz holliger, weiß, daß ich sie ausgeliegen habe, aber nicht mehr, wem? glück zu allen! bernd

Name: Rike
Email: ulrike_maske AT web.de

Datum: Montag, 22 November, 2004 um 10:42:52
Kommentar:
Veranstaltungen des AStA FU Sozialreferats: 1. Demokratie II. Wahlen in den USA, Afghanistan und Deutschland - Ein Vergleich. -Was man aus den Wahlen über die Form politischer Herrschaft namens Demokratie lernen kann.- Referentin: Prof. Dr. Margaret Wirth, Datum: Mittwoch, 1.12.04 um 18.00. Ort: Hörsaal 1b, Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, U Dahlem-Dorf). 2. Arbeit und Reichtum - Aus gegebenem Anlass eine etwas andere Einführung in die Kritik der politischen Ö­konomie des Kapitalismus. Referent: Prof. Dr. Freerk Huisken, Datum: Dienstag, 7.12.04 um 18.00. Ort: Hörsaal 1a, Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, U Dahlem-Dorf) Mehr unter www.sozialreferat.com

Name: Rike
Email: ulrike_maske AT web.de

Datum: Montag, 22 November, 2004 um 10:38:13
Kommentar:
Hallöchen! Vor ein paar Wochen hatte ich shcon mal angefragt, ob ich am Sonntag, 5.12. in den Vereinsraum kann, von 15-20 Uhr. Falls keine Einsprüche kommen freut sich mein Kapitalkurs! beste Grüße! www.sozialreferat.com

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Sonntag, 21 November, 2004 um 14:20:51
Kommentar:
salut allen! leider: kein kongreß im haus der kulturen der welt. gestern kam die ablehnung des antrages, ohne begründung der ablehnung... jetzt steht an, den antrag einer anderen stiftung zukommen zu lassen (vw-stiftung?). darüber müssen wir am mittwoch reden. Schade dies.... bernd

Name: holger sasum
Email: holgeroliv@web.de

Datum: Freitag, 19 November, 2004 um 22:05:30
Kommentar:
hallole, ich bin hier gerade am putzen und wie es vielleicht bei vielen anderen auch oft so ist, beim putzen, diesen reinen schueben, da faellt eben auch un-rat an/ein. besonders bei mir wie ich vermuten sollte, zumal ich hoechstwahrscheinlich mein taktgefuehl verloren, oder eben auch an irgendeiner berliner mauer verputzt habe. hier schreibe ich nun ein bisschen davon, so wie es gerade menschenform gewinnt, platsch platsch. es koennte ja sein es hat was mit denken oder demenz zu tun, wie kann man es wissen, gell. gruss aus rock city, the ladies rule holger die selbsterkenntnis der sozialen ordung; bloss ein spassfaktor, ein spass-tisch, nicht umsonst gibt es roulette. ist, dass sie das, das soziale als ein zusammenkommen, zusammengehoeren oder verbundensein, sowie das ordnen, als produktion von ereignissen, deren betrachtung (analyse) als auch deren kategorisierung (ordnen), schlichtweg nur so zum spass betreibt. spass, darum soll es hier gehen, aus einer gaenzlich kritischen haltung heraus, was fuer manche vielleicht nicht so spassig scheint. die kritische haltung stellt sich hier naemlich als sagen wir, geschlechtlich unverortbare, also auch nicht zwischenpolierte hure heraus.sie steht nicht in opposition und wie immer auch, auch und gerade wenn, da ebenfalls immer, wenn sie das tut. jedenfalls steht sie hier nicht in opposition zu einer normativ anschaulichen struktur, das heisst para-bestaendigen gueltigkeit. sondern, sie richtet sich gegen ihre eigene struktur-statik (das gilt auch fuer dynamik). SIE RICHTET SICH GEGEN ALLE VERHAERTUNGEN IN SICH, DAVON DIE AUSSENGERICHTETHEIT NICHT AUSGENOMMEN, UND BEANSPRUCHT SELBST DEN UNI-SOZIALSTRUKTURALEN ORDNUNGSIMPULS OHNE ALSO GEGEN ETWAS VORLIEGENDES AUSSER SICH SELBST GERICHTET ZU SEIN; EINE NICHT-RELATIVE VERANTWORTLICHKEIT TUT SICH AUF. selbsterkenntnis=selbstprodunktion, wie immer also, und dies um begrifflich im jargon der erkenntnis-undtheorie zu bleiben. kritisch: jedes selbst ist ausschliesslich kritisch, ausschluss ausgeschlossen im vollzug. jedes selbst ist dementsprechend ausschliesslich emanzipatorisch und sehnt sich nach zustaenden, in denen es selbsthinterfragung als selbstproduktion so auf die reihe bringt, jene reihe, die ein punkt ist. dies gilt auch fuer jenes selbst, bei dem erkennen, analysieren, veraendern und produzieren als reihe (prozessive folge) nicht identisch sind mit oben genannter identitaet (aktualitaet)von hinterfragen (rueckschau)und produktion (vorschau). wie auch immer, alle emanzipatorischen register stellen die haare wenn ein selbst durch die welt geht in der 'relations-bezogenen'annahme, alle emanzipatorischen (freiheitlichen) belange machen sich in selbstverstaendlichkeit. das ist, und ist tatsaechlich, eine prozessstoerung, egal in welche richtung sich solch ein freiheitlicher idealismus dabei geht. wohlgemerkt, dieser idealismus 'freiheit' sollte also nicht aufhoeren selbsterkenntnis zu betreiben, ein prozess, in dem erkannt (produziert) wird, dass der prozess (jeder)gar nicht zu stoeren, erst recht nicht zu einem ende zu bringen ist. deshalb stellt allerdings auch der idealismus derart ueberhaupt keine gefahr oder stoerung des prozessiven dar. es geht wohl nur um jene selektion, wie eine prozessteilnahme des selbst (selbst ein, als auch der, jener prozess)moeglich ist, das heisst, woran das selbst entsprechend teil nimmt, teil hat, also spass hat. tatsaechlich spassgesellschaft, aber offen fuer spass-tiker. selbst: ist ein element. ein element ist struktur. struktur ist ein element, somit das element auch strukturelement als auch die struktur ein element der struktur des elementes, was insgesamt als auch elementar ausschlusslos das selbst selbst ist. das selbst, als unumstritten paradoxes Realitaets-streit-ereignen gilt hier nicht nur fuer ein zukunfts-schauendes human-historisches mensch-wesen (wesen ist auch nicht problematisch, da auch nur ein wort), noch gilt es nur fuer einen sozialen korpus (wie auch immer begrifflich ordungs-differenz-arrangiert), sondern steht fuer alles was als element form hat also struktur von sich behauptet, sei es physikalischer, geometrischer, begrifflicher oder halluzinatorischer produkt-prozess-art. dieses selbst ist deshalb paradox, wiel es ihm nicht mehr auffaelt im verstaendnis der paradoxievermeidung, und weil es somit keine differenz zu sich selbst kennt, sondern genau jene differenz ist!!!, die differenz dieses selbst ist!!!, genau in dem sie/es tatsaechlich eine/sich macht, entweder unterschied oder identitaet, auch das ist identisch und macht so den unterschied aus z.B. bierdose/heilige maria. es liegen sozusagen ausserhalb der ist-differenz keine parallelen differenzstrukturen- oder schemata als vergleichsparameter zur ordnungs-einschaetzung- oder ueberpruefung zur verfuegung. jede differenz ist eine unterscheidung, ist eine entscheidung, ist eine aktion. die kausale reihe, abfolge etc..,von differenzen ereignet sich immer als die aktuelle differenz die sich ausfuehrt, durchaus in reihen-folge aber eben nicht relativ so. sie kennt keine ausfuehrungs (aktions) oder uebertragungs-veranschaulichung. die differenz ist!!! aktion. das ist auch wichtig fuer alle realitaeten wie ueberlegen, ausfuehren von theorie/prakis differenzen.also der realitaeten von denken zu handeln und aller dichotomien die eben auch nur differenz sind und so, wie ich es hier verstehen will, ihre unmittelbare ausfuehrung bezugslos exekutieren. dies gilt dabei allerdings auch fuer die differenz mittelbar/unmittelbar selbst. jede handlung als gedanke sozusagen, schliesst andere denk-oder handlungsmoeglichkeiten aus und zwar immer in selbstnegation als selbstproduktion. somit gibt es keinen konzeptionellen, sprich politisch-historisch also zukunfts-bezogenen ausschluss der als wahrheit heran gezogen werden, und auf die sich diese negation in aktion beziehen kann. die negation ist die beziehung, die sie gaenzlich positiv, faktisch, real etc.. eingeht und eingehen kann. logisch, das selbst das da ist ist da da es lebt, gerade und wieder einmal eben auch und nur als die differenz von da sein/nicht da sein. die sprache ist dabei nicht davon, dass man sich (das selbst sich) nicht zuordnen kann, schliesslich geht es ja um spass und der geht ueberall um, das heisst regt sich aus, sitzt und ruht sich aus, findet was spannend, ist gelassen, lacht sich tot, ist richtig wuetend und springt tatsaechlich ins feuer etc... der spass ist leben als wie man (das selbst sich und auch das leben als selbst) sich erlebt. vornehmlich geht es also darum, wie das geht, das zuordnen, zugehoeren, zusammenkommen, zusammenbleiben, jeweils als positive negation versteht sich, der spass am trennen, verpassen, vermeiden, bishin zu den wuesten worten des ausweidens. die soziale ordnung erkennt sich selbst darin, dass die ordnung gaenzlich ohne die zuweisung von physisch-raeumlichen-praktischen handlungszusammenhaengen zu zeitzusammenhaengen auskommt, die sind naemlich identisch die zwei komiker, auch als differenz raum/zeit. das stoert weder die zeit noch den raum, hoechstens stoert das die zuweiser des realen und/oder irrealen. insgesamt; alle sozialen attribute, wie vertrauen, zuverlaessigkeit, verstaendnis, unterstuetzung, etc.., ja auch die puenktlichkeit selbstversaendlich, stehen bei alledem nicht in gefaehrdung, denn sie sind sowieso worum es dem spass, wie ich ihn hier verstehe, geht. der verteht keinen spass wenn man diese attribute des sozialen anketten will, wenn also irgendeine nichtnegierende ordnung (einzeldifferenz)gelten will. sei sie nun humanistisch, universalistisch, goettlich, faschistisch, okkult oder sonstwie. dies guilt auch fuer alle mischformen/zusammenkuenfte die aus solchen ordnungen resultieren. fuer all das gibt es keine ueberpruefbarkeit und die sozialattribute sollten sich an ihre namenslosigkeit gewoehnen. es ist konsequenzlos, das soziale ist mitsamt seinen negationen und differenzen kein zusammenhaengender betrachtungsgegenstang sondern zusammenhang und der ist nur eine differenz die es nicht gibt ausser als handlung, negation in bewegung. das sind auch die attribute des sozialen, das soziale sich selbst als differenz, das heisst eine differenz als soziale ordnung und das ist selbsterkenntnis mit allen konsequenzen. so koennte man differenzieren glaube ich, und in diesem sinne ist dies hier eine differenz als folge die selbsterkenntnis fuer sich selbst behaupten will, gell (hoert hoert)

Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de

Datum: Freitag, 19 November, 2004 um 13:21:46
Kommentar:
Heute läuft eine Arbeit auf VIPER Basel von uns im Wettbewerb. Ich selbst bin nicht da, aber Daniela Schiffer und Michaela Caspar. Die Präsentation findet um 15 Uhr im Kultkino 2 statt und alle sind natürlich herzlich eingeladen. Für die Performance bauen wir gerade ein Seite auf: http://www.bank-ueberfall.de - „Aktion“ und „Kritiken“ funktionieren schon als Links, sonst, glaube ich, noch nichts. Dann haben wir noch ein Link „Was ist ein Medium?“ gesetzt. Hier antworten Wolfgang Ernst, Dirk Baecker und Wolfgang Hagen kurz und knapp auf die Frage, was ein Medium sei. Direkte Adresse: http://www.neue-methode.de/was-ist-ein-medium/ Glück zu allen! t. P.S auf Rohrpost tobt ein Diskurs über Medientheorie siehe: http://coredump.buug.de/pipermail/rohrpost/

Name: bernd ternes
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Donnerstag, 18 November, 2004 um 10:01:46
Kommentar:
salut allen! hier die geldadresse für all die, die entschieden sind, büchergeld zu überweisen für den dritten mf3-band, der sehr wahrscheinlich im märz erscheinen wird. subskribiert für 30 euro ein exemplar oder mehrere. 20 exemplare sind frei, so daß wir bei vollständigkeit schon 600 euro für die kostenbegleichung zur verfügung haben würden. Beatitude-Fortuning e.V. Postbank Berlin BLZ 100 100 10 Konto 33 128 105 glück zu allen! bernd

Name: davor

Datum: Dienstag, 16 November, 2004 um 22:02:01
Kommentar:
Und weils so schön war... Hallo Zusammen! Vom 17.-20.11. findet die Tagung "ToposRaum" statt, mehr dazu unten im Programm. Ein highlight ist vielleicht auch geboten: Sloterdijk spricht am Freitag, 19.11. um 20:00 - "Der unkomprimierbare Raum - Ein Lob der Asymmetrie". Grüße! ------------------- Vielen Dank für Ihr Interesse an der Tagung \"ToposRAUM\". Heute erhalten Sie das aktuelle Programm. Genaue Informationen finden Sie auch auf www.adk.de/toposraum. Topos RAUM - Die Aktualität des Raumes in den Künsten der Gegenwart Eine interdisziplinäre und internationale öffentliche Tagung der Akademie der Künste in Verbindung mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin Die Tagung fragt nach der Aktualität von Raumvorstellungen und ihrer gegenwärtigen sowie historischen Relevanz in den diversen Künsten und ist nahezu emblematisch mit dem bevorstehenden Einzug der Akademie der Künste am Pariser Platz verbunden. Aber dies ist nur der äußere Anlass für ein Nachdenken über eine zentrale Kategorie der Moderne, welche sparten- und disziplinenübergreifend von entscheidender Bedeutung für das Selbstverständnis der Gegenwart im Allgemeinen und für die Praxis und Selbstreflexion der Künste im Besonderen ist. 17. - 20. November 2004 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten Programm Mittwoch, 17. November 2004 19.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung der Tagung \"Topos RAUM\" Adolf Muschg, Präsident der Akademie der Künste Jürgen Chr. Regge, Fritz Thyssen Stiftung, Köln Gert Mattenklott für die Veranstalter 20.00 Uhr Georges Didi-Huberman (Paris): L\'espace danse Einführung: Gabriele Brandstetter (Berlin) Donnerstag, 18. November 2004 I. Die Erfindung und Wiedererfindung des Raumes Moderation: Robert Kudielka (Berlin), Angela Lammert (Berlin) Respondenten: Karlheinz Lüdeking (Berlin), Volker Demuth (Schwäbisch Hall) 9.00 Uhr Robert Kudielka (Berlin): Gegenstände der Betrachtung - Orte der Erfahrung. Zum Wandel der Kunstauffassung im 20. Jahrhundert 9.30 Uhr Jan Verwoert (Hamburg): Mehr als nur möglich Kaffeepause 11.00 Uhr Lynne Cooke (New York): From Non-Site to Multi-Site - Dia\'s heteroclite collection 12.00 Uhr Philip Ursprung (Zürich): Alles oder Nichts? Diller + Scofidios Blur im Raum der Globalisierung II. Privatisierung des öffentlichen Raumes Konzeption und Moderation: Anne Schmedding (Berlin) Respondent: Robert Kaltenbrunner (Berlin) 14.30 Uhr Frank Roost (Berlin): Die Stadt als Imitat ihres eigenen Mythos? Privatisierung und Inszenierung des öffentlichen Raumes in New York und Berlin 15.30 Uhr Daniel Herman (Los Angeles): Malls Now Harun Farocki (Wien/Berlin): Die Schöpfung der Einkaufswelten (2001) Gespräch und Filmausschnitt Kaffeepause 17.30 Uhr Jörg Stollmann (Zürich/Berlin), Ines Schaber (Berlin): Grenzwanderungen - Gated Communities und privatisierte Siedlungsmodelle in den Vereinigten Staaten Mit Filmausschnitten von Stollmann und Schaber 20.00 Uhr Gottfried Boehm (Basel): Das spezifische Gewicht des Raumes - Die Temporalität der Skulptur Freitag, 19. November 2004 III. Fiktive Räume in Literatur, Film und Environment Moderation: Gert Mattenklott (Berlin) Respondenten: Gunter Gebauer (Berlin), Nina Möntmann (Hamburg/Helsinki) 9.00 Uhr Gerrit Confurius (Berlin): Alltäglicher Situationismus 10.00 Uhr Doris Kolesch (Berlin): Räume der E/Motion - Ausflüge ins Land der Liebe Kaffeepause 11.30 Uhr Annette Jael Lehmann (Berlin): On the Road - Spaces in Motion 12.30 Uhr Antje Ehmann (Berlin): Im Spannungsfeld von Realität und Theatralität - Travellings im Erzählkino und Musikvideoclip IV. Immaterielle Räume in Musik und Film Konzeption: Evelyn Hansen (Berlin) Moderation: Björn Gottstein (Berlin) Respondenten: Rudolf Frisius (Karlsruhe), Friedrich A. Kittler (Berlin) 14.30 Uhr Orm Finnendahl (Freiburg): Zum Raumbegriff in der Musikentwicklung seit Mitte des 20. Jahrhunderts 15.30 Uhr Ludger Brümmer (Karlsruhe): Vielen Dank Herr Newton - Musik aus virtueller Raummechanik Kaffeepause 17.00 Uhr Heiner Goebbels (Frankfurt am Main): Der Raum als Einladung - Der Zuschauer als Ort der Kunst 20.00 Uhr Peter Sloterdijk (Karlsruhe): Der unkomprimierbare Raum - Ein Lob der Asymmetrie Samstag, 20. November 2004 V. Zwischen-Raum und Un-Raum Konzeption und Moderation: Thomas Hensel (Köln) Respondenten: Karl Schlögel (Frankfurt/Oder), Mark Wigley (New York) 9.00 Uhr Karin Orchard (Hannover): \"Das Haus ist vergangen\" - Raumgewächse von Kurt Schwitters und Gregor Schneider 10.00 Uhr Susanne Hauser (Graz): Körper und ihre Haut - Neue Grenzen und Oberflächen in der Architektur Kaffeepause 11.30 Uhr Lev Manovich (San Diego): The Poetics of Augmented Space VI. Topos/Utopos oder der Traum vom Raum Moderation: Michael Diers (Hamburg/Berlin) Respondenten: Kurt W. Forster (Como/Weimar), Juliane Rebentisch (Potsdam) 14.30 Uhr Beate Söntgen (Bochum): Interieur - Das kritische Potential der Gegenwartskunst 15.30 Uhr Beatriz Colomina (Princeton): Unbreathed Air - Utopian Vision as Defence Kaffeepause 17.00 Uhr Molly Nesbit (New York): Utopia Station - The Road to Porto Alegre 18.00 Uhr Hans Ulrich Obrist (Paris): Unexpected Space anschließend Abschlussempfang Stand: 20.10.2004

Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de

Datum: Montag, 8 November, 2004 um 20:20:40
Kommentar:
Hier ein kleiner appetizer von Pit Schultz: "Viel eher gilt es den einzug der literatur in die harten wissenschaften zu feiern, zum ende des subjekts kommt die subjektivierung des wissens."

Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de

Datum: Montag, 8 November, 2004 um 20:14:42
Kommentar:
Aktueller Diksurs über Medientheorie findet zurzeit auf rohrpost statt. http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/ Ein wiki zum Diksurs gibt es hier: http://pzwart2.wdka.hro.nl/~fcramer/cgi-bin/wiki.cgi?Medientheorie

Name: davor
Email: davor-loeffler@gmx.net

Datum: Sonntag, 7 November, 2004 um 12:56:43
Kommentar:
Lesetip: ein Text über das Schreiben, in dem Altbekanntes nochmals schön präzise und prägnant dargestellt wird: http://www.wmg-seminar.de/html/texte/tnvh/buch-fuer-dich.htm

Name: davor (meine email nachwievor->)
Email: davor-loeffler@gmx.net

Datum: Samstag, 6 November, 2004 um 11:27:50
Kommentar:
..und da wollt ich gerade aufhören zu rauchen!

Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de

Datum: Freitag, 5 November, 2004 um 19:37:28
Kommentar:
Lieber Davor, ach ja das Heldentum findet für Feiglinge (und Mut, die älteste und vielleicht größte aller Tugenden scheint dich ja nun nicht gerade erwählt zu haben) vor allem in Büchern statt. Das Problem der Heldenproduktion wirst du ja am eigenen Leib erfahren haben - dazu brauchst du dir gar keine Heidegganischen Scheuklappen aufzusetzen, die dir als Narrenkappe dann doch etwas zu groß sind. Und die dichterische Sprache, die Heidegger gegen dass Gestotter dieses Jahrundes setzte (spürst du die Nähe zu Trakl?), muss man kopieren KÖNNEN. Man muss doch immer das Gewandt für den jeweiligen Anlass richtig wählen. Sprich: diejenige Philosophie wählen, die, das hat ja Nietzsche kritisch angemerkt, zum gelebten Leben passt. Das propagieren des Antiheroischen bei Baecker beispielsweise harmoniert mit seiner Studie für Microsoft. Aber jemand, der eine ernsthafte Besprechung absagt, weil der Chef ohne dies vorher anzukündigen die Arbeit verlängert, handelt nicht nur unsolidarisch und fällt den Kollegen in den Rücken, sondern ist nicht mal ein aufrichtiges Herdentier. Hier würde ich dann eher das Bolz Manifest empfehlen. Vertrau mir, Davor, in Designfragen kannst du dich auf mich verlassen. Haarschnitt und Kleidung müsste dann nicht weiter adaptiert werden. Nur am Redefluss müsstest du natürlich noch ein wenig arbeiten. Was wäre nun, wenn zur Vortragszeit dein Chef anruft und du wieder die Autos des großen Rüstungskonzern putzen müsstest? Würde dann aus unheldischen unsolidarischen Gründen der Helden-Vortrag platzen? ... wir wollens nicht hoffen! heil dem Abfall! t.

Name: dana
Email: j41141@web.de

Datum: Dienstag, 2 November, 2004 um 23:32:35
Kommentar:
hallo alle, ich war heute in einer wirklich guten ausstellung im kunst werke in der auguststraße. und zwar "schrunmpfende städte". sie ist nur noch bis 7. november zu sehen und weil ich sie wirklich sehr gut fand, mache ich hier mal werbung dafür. http://www.kw-berlin.de/de/setp.htm grüße von dana

Name: rike
Email: ulrike_maske@web.de

Datum: Donnerstag, 28 Oktober, 2004 um 10:47:43
Kommentar:
Wer jemanden kennt, der ein Zimmer zur Untermiete von Januar bis April 2005 sucht, der möge meine Mailadresse bitte weitergeben. Sind ne 3er WG, das Zimmer ist schön! Danke! rike

Name: rike
Email: ulrike_maske@web.de

Datum: Donnerstag, 28 Oktober, 2004 um 10:46:32
Kommentar:
Hallo! Könnte ich den Vereinsraum am 5.12. von 15-20 Uhr bekommen? Das wäre toll! Beste Grüße, rike www.sozialreferat.com

Name: davor

Datum: Mittwoch, 27 Oktober, 2004 um 23:08:40
Kommentar:
Hallo Zusammen! Vom 17.-20.11. findet die Tagung "ToposRaum" statt, mehr dazu unten im Programm. Ein highlight ist vielleicht auch geboten: Sloterdijk spricht am Freitag, 19.11. um 20:00 - "Der unkomprimierbare Raum - Ein Lob der Asymmetrie". Grüße! ------------------- Vielen Dank für Ihr Interesse an der Tagung \"ToposRAUM\". Heute erhalten Sie das aktuelle Programm. Genaue Informationen finden Sie auch auf www.adk.de/toposraum. Topos RAUM - Die Aktualität des Raumes in den Künsten der Gegenwart Eine interdisziplinäre und internationale öffentliche Tagung der Akademie der Künste in Verbindung mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin Die Tagung fragt nach der Aktualität von Raumvorstellungen und ihrer gegenwärtigen sowie historischen Relevanz in den diversen Künsten und ist nahezu emblematisch mit dem bevorstehenden Einzug der Akademie der Künste am Pariser Platz verbunden. Aber dies ist nur der äußere Anlass für ein Nachdenken über eine zentrale Kategorie der Moderne, welche sparten- und disziplinenübergreifend von entscheidender Bedeutung für das Selbstverständnis der Gegenwart im Allgemeinen und für die Praxis und Selbstreflexion der Künste im Besonderen ist. 17. - 20. November 2004 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten Programm Mittwoch, 17. November 2004 19.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung der Tagung \"Topos RAUM\" Adolf Muschg, Präsident der Akademie der Künste Jürgen Chr. Regge, Fritz Thyssen Stiftung, Köln Gert Mattenklott für die Veranstalter 20.00 Uhr Georges Didi-Huberman (Paris): L\'espace danse Einführung: Gabriele Brandstetter (Berlin) Donnerstag, 18. November 2004 I. Die Erfindung und Wiedererfindung des Raumes Moderation: Robert Kudielka (Berlin), Angela Lammert (Berlin) Respondenten: Karlheinz Lüdeking (Berlin), Volker Demuth (Schwäbisch Hall) 9.00 Uhr Robert Kudielka (Berlin): Gegenstände der Betrachtung - Orte der Erfahrung. Zum Wandel der Kunstauffassung im 20. Jahrhundert 9.30 Uhr Jan Verwoert (Hamburg): Mehr als nur möglich Kaffeepause 11.00 Uhr Lynne Cooke (New York): From Non-Site to Multi-Site - Dia\'s heteroclite collection 12.00 Uhr Philip Ursprung (Zürich): Alles oder Nichts? Diller + Scofidios Blur im Raum der Globalisierung II. Privatisierung des öffentlichen Raumes Konzeption und Moderation: Anne Schmedding (Berlin) Respondent: Robert Kaltenbrunner (Berlin) 14.30 Uhr Frank Roost (Berlin): Die Stadt als Imitat ihres eigenen Mythos? Privatisierung und Inszenierung des öffentlichen Raumes in New York und Berlin 15.30 Uhr Daniel Herman (Los Angeles): Malls Now Harun Farocki (Wien/Berlin): Die Schöpfung der Einkaufswelten (2001) Gespräch und Filmausschnitt Kaffeepause 17.30 Uhr Jörg Stollmann (Zürich/Berlin), Ines Schaber (Berlin): Grenzwanderungen - Gated Communities und privatisierte Siedlungsmodelle in den Vereinigten Staaten Mit Filmausschnitten von Stollmann und Schaber 20.00 Uhr Gottfried Boehm (Basel): Das spezifische Gewicht des Raumes - Die Temporalität der Skulptur Freitag, 19. November 2004 III. Fiktive Räume in Literatur, Film und Environment Moderation: Gert Mattenklott (Berlin) Respondenten: Gunter Gebauer (Berlin), Nina Möntmann (Hamburg/Helsinki) 9.00 Uhr Gerrit Confurius (Berlin): Alltäglicher Situationismus 10.00 Uhr Doris Kolesch (Berlin): Räume der E/Motion - Ausflüge ins Land der Liebe Kaffeepause 11.30 Uhr Annette Jael Lehmann (Berlin): On the Road - Spaces in Motion 12.30 Uhr Antje Ehmann (Berlin): Im Spannungsfeld von Realität und Theatralität - Travellings im Erzählkino und Musikvideoclip IV. Immaterielle Räume in Musik und Film Konzeption: Evelyn Hansen (Berlin) Moderation: Björn Gottstein (Berlin) Respondenten: Rudolf Frisius (Karlsruhe), Friedrich A. Kittler (Berlin) 14.30 Uhr Orm Finnendahl (Freiburg): Zum Raumbegriff in der Musikentwicklung seit Mitte des 20. Jahrhunderts 15.30 Uhr Ludger Brümmer (Karlsruhe): Vielen Dank Herr Newton - Musik aus virtueller Raummechanik Kaffeepause 17.00 Uhr Heiner Goebbels (Frankfurt am Main): Der Raum als Einladung - Der Zuschauer als Ort der Kunst 20.00 Uhr Peter Sloterdijk (Karlsruhe): Der unkomprimierbare Raum - Ein Lob der Asymmetrie Samstag, 20. November 2004 V. Zwischen-Raum und Un-Raum Konzeption und Moderation: Thomas Hensel (Köln) Respondenten: Karl Schlögel (Frankfurt/Oder), Mark Wigley (New York) 9.00 Uhr Karin Orchard (Hannover): \"Das Haus ist vergangen\" - Raumgewächse von Kurt Schwitters und Gregor Schneider 10.00 Uhr Susanne Hauser (Graz): Körper und ihre Haut - Neue Grenzen und Oberflächen in der Architektur Kaffeepause 11.30 Uhr Lev Manovich (San Diego): The Poetics of Augmented Space VI. Topos/Utopos oder der Traum vom Raum Moderation: Michael Diers (Hamburg/Berlin) Respondenten: Kurt W. Forster (Como/Weimar), Juliane Rebentisch (Potsdam) 14.30 Uhr Beate Söntgen (Bochum): Interieur - Das kritische Potential der Gegenwartskunst 15.30 Uhr Beatriz Colomina (Princeton): Unbreathed Air - Utopian Vision as Defence Kaffeepause 17.00 Uhr Molly Nesbit (New York): Utopia Station - The Road to Porto Alegre 18.00 Uhr Hans Ulrich Obrist (Paris): Unexpected Space anschließend Abschlussempfang Stand: 20.10.2004

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um 13:37:46
Kommentar:
Hallo. Ich habe gerade den Veranstaltungsplan für die "Was heißt Denken heute?"-Reihe rumgeschickt. Wer diese Mail von mir nicht in seinem Briefkasten findet und Interesse daran hat, der möge mich bitte anschreiben. Vielen Dank. Martin.

Name: david
Email: davidkaldewey@web.de

Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um 01:07:08
Kommentar:
hallo! ab montag werden martin und ich eine art luhmann-seminar anbieten. es handelt sich einerseits um einen lektürekurs (wir lesen die Gesellschaft der Gesellschaft), andererseits wollen wir weitere ausflüge in die systemtheoretische peripherie machen (batesen, fuchs, spencer-brown, maturana etc.). ein genaues programm wird diesen montag (25.10, 18.30 uhr) festgelegt, dabei werden wünsche von jedermann angenommen. wir freuen uns auf dein kommen!

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 12 Oktober, 2004 um 16:26:56
Kommentar:
salut allen! ein hinweis: in der eisenbahnstr. (kreuzberg) wird ab sofort eine zweizimmerwohnung frei. sehr hell, ofenheizung, 275 euro warm inklusive strom. es wird ein nachmieter als untermieter gesucht. option ist auch, dass die wohnung nach ein oder zwei jahren ganz übernommen werden kann. wer interesse hat und merh wissen möchte, bitte mir schreiben. im haus selbst wohnt yussuf und daniel, martin wohnt nur einige meter entfernt, ebenso stefanie und ich. bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Montag, 4 Oktober, 2004 um 11:27:28
Kommentar:
salut allen! die vortragsreihe beginnt am 20.10. mit ulas. der termin 06.10. entfällt. trotzdem können interessierte am mittwoch in den verein kommen. ich selbst kann am jetzt kommenden mittwoch leider nicht da sein. ich werde demnächst die reihe resp. die erste veranstaltung bei zitty und tip bewerben. glück zu allen! bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Samstag, 2 Oktober, 2004 um 23:45:47
Kommentar:
salut! jetzt schon möchte ich für den 13. november, samstag, den vereinsraum in der zeit von 11 bis 18 uhr gerne reservieren. bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Mittwoch, 29 September, 2004 um 09:23:33
Kommentar:
liebe ulrike, freitag und sonntag sind o.k. schreibe noch kurz auf die seite, daß ihr den raum für diese zeit hat. bernd

Name: herbert
Email: neidhoefer01@t-online.de

Datum: Dienstag, 28 September, 2004 um 21:58:49
Kommentar:
Zur geflissentlichen Kenntnissnahme und eventuellen Weiterleitung: LIVE AND LET DIE! USA, GLOBALE WELTORDNUNG, MULTITUDE + MITTELMEERSCHAUMPARTY - Vorträge, Workshops, Konzerte in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin 6. + 15./16. Oktober http://www.menschenformen.de/liveandletdie.htm

Name: Ulrike
Email: ulrike_maske@web.de

Datum: Dienstag, 28 September, 2004 um 17:34:26
Kommentar:
Hallo! Meine politische Gruppe hat ein Problem: am kommenden Wochenende soll ein Seminar von uns in Berlin stattfinden, jedoch klappt unsere eigentlich Raumplanung nicht. Deshalb hier nun die Frage, ob wir gegen eine kleinere Geldsumme den Raum am Freitag ab 18 Uhr und Sonntag morgens bis 14 Uhr nutzen können. Samstag willst ja du, Bernd in den Raum. Über eine schnelle Antwort sehr dankbar wäre ich, ulrike

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 21 September, 2004 um 17:52:37
Kommentar:
salut! ich reserviere hiermit am 02.10.04, ein samstag, von 11 bis 18 uhr den vereinsraum für ein treffen! bitte vormerken, falls jemand auch den raum reservieren möchte. bernd

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Montag, 20 September, 2004 um 18:22:43
Kommentar:
Hallo ihr Lieben. Am Freitag, dem 24.09.04 findet in Berlin-Baumschulenweg eine dicke Party statt. Der Anlass: Ago zieht nach Mainz, Jörn nach Wien und Martin nach Kreuzberg. Wir laden Euch darum alle ganz herzlich zur Auszugsparty in der Frauenlobstraße 33 (bei Schmucker/Rurek klingeln) ein. Getränke und Musik werden vorhanden (oder zuhanden?) sein. Bringt gern Eure Lieben mit. Wir haben nichts zu verlieren, denn es ist ja eine Auszugsparty. In diesem Sinne: erscheint zahlreich, so ab 21.00. - Die Veranstalter.

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Montag, 20 September, 2004 um 18:22:38
Kommentar:
Hallo ihr Lieben. Am Freitag, dem 24.09.04 findet in Berlin-Baumschulenweg eine dicke Party statt. Der Anlass: Ago zieht nach Mainz, Jörn nach Wien und Martin nach Kreuzberg. Wir laden Euch darum alle ganz herzlich zur Auszugsparty in der Frauenlobstraße 33 (bei Schmucker/Rurek klingeln) ein. Getränke und Musik werden vorhanden (oder zuhanden?) sein. Bringt gern Eure Lieben mit. Wir haben nichts zu verlieren, denn es ist ja eine Auszugsparty. In diesem Sinne: erscheint zahlreich, so ab 21.00. - Die Veranstalter.

Name: Till Nikolaus von Heiseler
Email: neue.methode@kein.org

Datum: Donnerstag, 16 September, 2004 um 20:03:02
Kommentar:
gerne würde ich allen einen Text von Bernd ans Herz legen "Telematische Theorie"; dieser Text zeichnet einen Denkweg vor, der dann leider nicht weiter gegangen wurde. Politisch, anthopologisch und auf einem sehr gut zu lesenden theoretische Niveau. glück zu allen! t. www.neue-methode.de

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 14 September, 2004 um 08:42:55
Kommentar:
salut allen! am letzten mittwoch haben wir im vereinsladen einige konturen gewinnen können für die geplante vortragsreihe des themas "was heißt denken heute?" 1.) die veranstaltungen finden alle zwei wochen mittwochs statt, alternierend mit dem colloquium-termin. und zwar von 19 bis 21 uhr. 2.) die reihe beginnt mit einem "vorläufer" am 06.10. vorgesehen ist, daß ulas beginnt. der offizielle beginn soll der 20.10. sein. 3.) die reihe soll folgende folge haben: erstens ulas, danach bernd, martin, stefanie, davor, michael, dana, eventuell markus (huthmann), und schließlich hans peter weber. die vortragstitel wird bald martin mittteilen. 4.) die veranstaltungen sollen publik gemacht werden; über hinweise in zitty und tip sowie durch aushang an den unis. 5.) es soll versucht werden, ein aufnahmegerät zu besorgen, um die vorträge resp. auch die diskussionen festzuhalten. 6.) geplant ist die publikation der vorträge. soviel fürs erste. das ganze in etwas ausführlicherer weise müsste demnächst auch nochmal von martin versendet werden wie auch auf der mitteilungseite der hp stehen. ich bin sehr gespannt auf die reihe! glück zu allen bernd

Name: Hans Peter Weber
Email: hans_peter_weber@web.de

Datum: Sonntag, 12 September, 2004 um 13:01:04
Kommentar:
Betr.: Kommentar zum Begriff "Faktorierung/Faktor" [in Ergänzung der Bemerkungen von Stefanie Stallschus vom 2.9. (merci an Stefanie für diese Vorarbeit!)]: Faktorierung ist der sehr spezielle Prozeß von Auto-Allo-Poiese, der sich bei der intrinsisch-evolutionären Höherorganisation/-selektion des Denkens als Physis selbst zuträgt. Dadurch s t i l i s i e r t sich die Funktionskraft Denken selbst, d.h. sie schärft sich auf.Sie macht das, indem sie zuvor ausgeschaltete und isoliert -'reserviert' mitgeführte eigene kreaturale (polare) Eigenschaften unter Beibehaltung der Isolation (also:verpuppt/embryogenetisiert) re-aktiviert; wie in einem 'Reaktor'! So erhöht sie ihren eigenen Stilsierungsgrad. Das Ganze ist ein denkphysisch-intrinsischer Fabrikations-Zurichtungs-Prozeß, dessen Ergebnis die Aufschärfung der eigenen Kompetenz von 'Kraft' (Einbildungskraft, Konzeptionalität, Kategorialitäts-Art,...) gleich um einen F A K T O R erhöht (:faktorielles Anwachsen). Darin liegt die S t i l -Zuschärfung der Physis Denken in diesem ihren eigenen Auf-Brüchen. Dieses ist ein regelrecht intrikater Fabrikations-Selbstabrichtungsprozeß (Faktorei...) unter Faktor-Erhöhung. Der ganze Vorgang trägt pathenogenetische und gar embryogenetische Züge. D.h. keine 'Stoffe' und 'Techniken etc. werden von 'Außen' hinzugenommen. Alles trägt sich cerebral geschlossen zu, indem neurocerebrale cluster intrinsisch diesen steigernden Selbstabrichtungsprozeß pathenogenetisch ('jungfernzeugend) mit solchermaßen eigen-ablegerhaft 'embryonisierten' Ressourcen -Kreaturalien exerzieren [Ableger-Schöpfung, die sich dann auch nicht verbraucht, sondern sich als diese rätselhate 'Kompetenz' erhält in ihrer Aktualisierung/Performanz!]. Zur weiteren Erklärung: dieser Faktorierungsprozeß wirkt in seiner verstreuten, zersplitterterten Existenzweise (:split-size)nicht nur gehirn-intern, sondern auch durch die Kontakte der Einzelmentationen (:wirk-liche Gehirne...), die sich zur Konkurrenz bez. dieser Stilisierung affizieren. Also muß dieser Auslagerungsweg über soziale Produkte und Objektprodukte mitbedacht werden; und somit diese treibende Sucht zur Produktions-Finess im 'environment'. Die Auswirkung dieser Faktorierung auf den Zivilisationsprozeß formt den Druck zu HumanForm-Konditionierung und zu Sozial-Form-Konditionierung, sodaß große Epochen von Denk-, Human- und Zivilisationsformen als Spezifika der Noosphäre entstehen, die morphologisch zueinander gehören (wie auch die kontradiktionale, 'oppositionelle' Kulturisation, die sich morphogen kontrapunktisch diesen entgegendreht!) Produkt-Poiese ist a l t e r a - poiesis. Die Faktorierung umfasst also das Rund von : auto-allo-altera-Poiese. Immer wenn sich Multiplikationen von 'Schärfungen' (jedweder Art) bei hinreichender Gradierung/Intensivierung um einen ganzen FAKTOR erhöhen, kann man von 'Faktorierung' sprechen (der Ausdruck klärt als terminus technicus spezielle Steigerungszüge präziser als es die früher gebrauchte Allerweltsvokabel "Quantensprung" tut: dort, wo gar keine Quanten springen!). 'Faktorierung' als Prozeß darf also nicht mit niedrigeren Formen der 'Autopoiese' identifiziert werden (biologische oder genetische Ebene etc.). Titel und 'Erklärung' sind nicht einer Naturwissenschaft entlehnt. Sie sind Eigenbau innerhalb einer Konzeption von 'Kreaturdenken' (sie gehen also auf meine Kappe; im Text "KreaturDenken" wird dies alles ausführlicher dargestellt, v.a. ca. P. 250-300). Die Einsicht in solche Kreaturalzustände wird 'dringlich-spekulativ' gewonnen, - im Gedankenexperiment: welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit es zu den von uns phänomenisch registrierbaren Sprüngen in der (geschichtlichen) Stilisierung der Kategorien-Schärfe des Denkens kommt (was Kant "die Revolution der Denkungsart" nannte), - mit allen weitauslaufenden Folgen. PS: möge dieser Kommentar fruchten. Salve, salute an alle Kulturisten, HP Weber ( Skolar).

Name: stefanie stallschus
Email: staste@tiscalinet.de

Datum: Donnerstag, 2 September, 2004 um 20:37:16
Kommentar:
Lieber Alban Fenle, leider konnte ich Ihnen keine Antwort schicken, weil meine e-mails nicht durch Ihren Spam-Schutz dringen. Vielleicht kann ich Sie auf diesem Wege erreichen? Soweit ich den Ausdruck faktorieren/ Faktorierung bei Hans Peter Weber nachvollziehen kann, scheint es sich um ein Synonym zur Bezeichnung eines selbstschöpferischen, autopoetischen Prozesses zu handeln. In den neueren Texten taucht der Begriff auf, wenn es um den Modus geht, wie überhaupt schöpfend-selbstschöpfend etwas entstehen kann durch die Verbindung der vier Pole bzw. Faktoren virtuosität, virtualität,organizität und generativität. Es ist durchaus möglich, dass Weber den Begriff aus einem (natur-)wissenschaftlichen Diskurs entlehnt hat, der mir nicht bekannt ist. In diesem Fall wäre es sinnvoll, ihn selbst noch einmal danach zu befragen. Die Übersetzungsschwierigkeit ist damit wahrscheinlich nicht behoben... oder nimmt einen neuen Anfang? Mit einem herzlichen Gruß, Stefanie Stallschus

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Samstag, 28 August, 2004 um 13:48:34
Kommentar:
Hallo liebe Freunde des Glücks. Da momentan unglaubliche Migrationsbewegungen durch die ganze Stadt von Leuten aus dem Verein stattfinden: Gibt es noch jemanden, der beabsichtigt, in den nächsten Monaten umzuziehen? Ich selbst suche nämlich auch eine Wohnung (am besten Kreuzberg, Vereinsnähe) und könnte mir vorstellen, eine gemeinsame Initiative mit jemandem von euch zu starten. Wer also Interesse hat, der möge sich bei mir melden. Vielen Dank. Der Martin.

Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de

Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um 22:08:58
Kommentar:
Hallo Menschenformer, Glücksmenschen, Menschen und Sonstige. Am 25.8. bin ich ab abend im Verein und hoffe, dass es in dieser Stadt den einen oder die andere gibt, die mir Beistand und letztes Geleit bis zum vorläufigen Abschied aus Berlin gewähren. Ich plane nicht groß - verspreche zum jetzigen Zeitpunkt sicherheitshalber nicht einmal Genußmittel - freue mich also, wenn jeder für jeden (statt jeder für sich) sorgt. In diesem Sinne sind alle, die möchten, eingeladen, einen (vorerst) letzten, friedlichen Abend mit mir zu verbringen. Im Moment habe ich noch keinen Schlüsel, wäre also schön, wenn sich jemand unter den Schlüsselträgern findet, mit dem ich mich am Mittwoch abend oder auch schon früher treffen könnte. Also: Vielen Dank, vielleicht bis bald, alles Gute und viel Glück. Dominik.

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um 16:58:38
Kommentar:
salut dominik! sag einfach, wann du rein möchtest: du kannst dann von einem derjenigen, die einen schlüssel haben, den schlüssel besorgen (martin, yussuf, davor, michael, ich...). tja. bis bald, lieber dominik bernd

Name: stefanie
Email: staste@tiscalinet.de

Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um 14:46:35
Kommentar:
hallo zusammen! falls jemand auf der suche nach einer ein-zimmer-wohnung ist, könnte er sich mit mir in verbindung setze. meine sehr schöne, sehr helle wohnung in kreuzberg wird ja zum september frei.

Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de

Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um 04:34:08
Kommentar:
Hi allen Menchenformern und Glücks-Seminars-Menschen. Wollte nur mal anfragen, ob und wann in den nächsten zwei Wochen jemand in den Vereinsräumen zugegen ist. Da ich in kürzerer Zeit diese Gefilde verlasse, sei an dieser Stelle schonmal darauf hingewiesen, dass ich gerne eine kleine Abschiedsparty in den Vereinsräumen ausrichten würde, wozu ihr alle herzlich eingeladen seid. Ich rechne mit dem Auszug Anfng September, demnach also mit der Party Ende August. Der genaue Termin folgt. Alles Gute und viel Glück. Dominik.

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Freitag, 13 August, 2004 um 15:19:15
Kommentar:
salut allen! am samstag, 21.08., steht für stefanie und mich das umziehen an. von 13 bis 18 uhr habe ich einen wagen gemietet, falls jemand auch noch transporte machen möchte. ich gehe davon aus, daß das umziehen nicht länger als 2,5 stunden dauern wird... und möchte diesbezüglich höflich fragen, wer uns dabei helfen möchte. der ganze umzug würde sich abspielen im luftlinienradius von 1 km. beginnen würde es bei mir in der pfuelstr.3 (am schlesischen tor) ab 13.15. wir würden dann in die neue wohung in der ohlauer str.15 fahren (spreewaldsplatz/wiener str.), und dann zu stefanie in die eisenbahnstr.. von dort dann nochmals in die ohlauer -- und fertig. stefanie und ich haben nicht viel zum tragen; und das ist wirklich nicht so dahingesagt. tja. es wäre mir eine wunderbare freude, wenn viele mittun könnten. meldet euch, so ihr könnt, und sagt mir, ob ihr dabeisein könntet oder nicht könnt. glück zu allen von stefanie und bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 3 August, 2004 um 09:36:37
Kommentar:
nochmals salut! wer interesse hat an einer kleinen siemens-waschmaschine, die funktioniert, und einem ledersofa (2er), der kann sich bei mir melden. kostenlos abzugeben! bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 3 August, 2004 um 09:35:22
Kommentar:
salut allen! der antrag der bei kulturstiftung des bundes ist fristgerecht herausgegangen, dank der großen hilfe daniels. jetzt heißt es warten und hoffen und singen. es sind knapp 70 000 euro beantragt worden. glück zu allen. bernd

Name: Ago
Email: Agoru@web.de

Datum: Samstag, 24 Juli, 2004 um 14:01:20
Kommentar:
An die MF-Colloqiums-Teilnehmer:Die Kopien der Texte von Ulas sind heute ab 20:00Uhr im Vereinsladen zu bekommen. Gruß Ago

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Montag, 19 Juli, 2004 um 13:24:47
Kommentar:
An die MF-Colloqiums-Teilnehmer: Beim letzten Treffen wurde vereinbart, daß wir im August die Vortragsreihe "Was heißt Denken heute?" beginnen. Bisher gibt es folgende Themen: 1.) Ulas über Heideggers: "Was heißt Denken?" 2.) Stefanie über "Bild-Denken" 3.) Bernd zum Thema: Was heißt "Über das Nachdenken nachdenken?" 4.) Ich (Martin) über die neurobiologische Perspektive von Gerhard Roth. (Ich hoffe, daß ich niemanden vergessen habe.) Das Ganze hat den Sinn, zu klären, was wir tun, wenn wir denken, und wie das passiert. Sind wir autopoietisch vereinsamte Bewohner von Gehirn-Inseln ohne die Möglichkeit gegenseitiger Erreichbarkeit? Oder ist es möglich, daß man sich im Denken trifft und am Ende gar zu so etwas wie "verstehen" kommt? Kann man "Denken" überhaupt derart kategorisch behandeln und es (à la: "Die Wissenschaft denkt nicht") dem Bereich der Philosophie zuschlagen? Oder ist nicht jeder immer schon am/im Denken? Ein höchst spannendes Feld, finde ich. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, weitere Referate, eigene Texte, Fragestellungen oder sonstige Beiträge einzubringen. Wenn das gelingt, dann besteht vielleicht die Möglichkeit, am Ende ein Buchprojekt daraus zu machen. Bis dann. Der Martin.

Name: Martin
Email: leschmou@gmx.de

Datum: Montag, 19 Juli, 2004 um 12:50:15
Kommentar:
Hallo. Da sich für die unten ankündigten Termine in Verein bislang niemand sonst gemeldet hat, gehe ich davon aus, daß der Raum frei ist. Viel Spaß!

Name: Ralf
Email: goregotmore@web.de

Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um 16:51:53
Kommentar:
Hallo, ich möchte nur wissen, ob das "Büro" in der Muskauerstr. am Montag, den 19., abends frei ist. Ein Seminar von und mit Frithjof Hager findet sich so sympathisch, dass ein Abschlusstreffen im außeruniversitären Bereich angedacht wurde, und da wäre doch der Glücksverein genau das richtige Ambiente. Ist es ok, wenn wir dort ab 20 h ein paar Stunden verbringen? Ich hoffe es klappt (notfalls auch zu einer späteren Uhrzeit) und bedanke mich schon mal (und wünsche allen einen geruhsamen Sommer...).

Name: Rike
Email: ulrike_maske@web.de

Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um 16:42:14
Kommentar:
Reminder: Am Sonntag, 18.7. von 14- ca. 18.30 Uhr hatte ich mich mit meinen Kapitalkursen für denRaum angemeldet. Spülen und aufräumen tun wa. Außerdem eine neueAnfrage meinerseits: Meine politische Gruppe würde gerne am Sa+So, 21./22.August, tagsüber, so von 12-18 uhr in denRaum, um sich mit Kritik der Erkenntnistheorie bürgerlicher Wissenschaften auseinanderzusetzen. Ist derRaum an dem WE frei? Danke und viele Grüße! rike

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um 13:49:24
Kommentar:
salut allen! nur ein kleiner hinweis: versucht beim verlassen des vereinsladens alle tassen und gläser zu spülen und die aschenbecher zu leeren. das kommt einfahc besser für die, die danach kommen. bernd

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Dienstag, 6 Juli, 2004 um 10:27:23
Kommentar:
salut! ich habe zu verschenken: eine glastischplatte, sehr viele bücher, einen holzschreibtisch (platte und die beiden ständer seperat transportierbar), und noch einiges mehr. wer interesse hat, bitte mail schreiben. wir können dann einen termin machen. bernd

Name: carsten raddatz

Datum: Samstag, 3 Juli, 2004 um 07:20:22
Kommentar:
einige gruesse aus dem umlautlosen fernoestlichen taiwan.. :) manches ist nachzulesen unter http://blog.raddaqii.com/ fuer den fall, dass neugier bestehen mag. oder http://www.retro-synthese.de/ fuer die auch von mir betriebene, konzertierte ablenkung.

Name: bernd
Email: miles@zedat.fu-berlin.de

Datum: Donnerstag, 1 Juli, 2004 um 10:22:52
Kommentar:
salut! ich habe heute den hp weber text für das nächste colloquium am mittwoch verschickt. da zur zeit unklarheit über die adressenliste besteht, kann es durchaus sein, dass nicht alle den text bekommen haben. wer ihn nicht bekommen hat, kann sich bei mir, besser jeoch bei martin melden (martin siehe eintrag hier in der mitteil-liste), da ich übers wochenende nicht in berlin sein werde. glück zu allen! bernd

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