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Was im 2. Halbjahr 2004 aktuell war Name: torte Email:
torsten.leder@gmx.de
Datum: Donnerstag, 23 Dezember, 2004 um
23:14:48 Kommentar:
zwecks möglichen treffen zu sylvester fänd ich unter ausführbaren
guten erinnerungen den 31 dezember nicht schlecht. wie bereits zum vergangenen
jahreswechsel bietet sich auch heuer wieder die räumlichkeit zum aus- und
einrutschen an. wer bock hat, kommt einfach vorbei. es wird nichts
vorbereitet, also selbstversorgung, bei evtl. freundlicher fremdentsorgung,
ist empfohlen wie ebenso ein zeitliches erscheinen ab 22 uhr. ansonsten, allen
noch gute besinnung und besserung. torte
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 21 Dezember, 2004 um
12:09:08 Kommentar:
salut allen! alle 28 bücher (20 freiexemplare, 8 bestellte) sind
nun vergeben. jedes weitere buch, das gewollt wird, kann erst beim erscheinen
des bandes bestellt werden. glück zu allen! bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Montag, 20 Dezember, 2004 um
11:06:04 Kommentar:
salut allen! eine kurze mitteilung ob der subskription: herbert
neidhöfer wird noch zwei exemplare bestellen. damit sind alle 20 exemplare
subskribiert. 6 exemplare sind zum ermäßigten preis bestellt worden; ich habe
zwei mehr bestellt, für alle fälle. die rechnung ist gekommen. sie beträgt
insgesamt 889,60 euro (770 fürs buch und 8 bestellte bücher zum ermäßigten
preis). zahlbar innerhab der nächsten 6 wochen. wir müssen nun noch schauen,
wir wir etwas geld reinbekommen. dies zur kurzen information. bis bald
bernd
Name: Ulas Email: ulasaktas@web.de
Datum: Sonntag, 19 Dezember, 2004 um
11:19:23 Kommentar:
Einladung für ein kleines Konzert am Di., den 21.12. um 21Uhr in
der Schlesischenstr.36; eine alte und eine neue Komposition von mir. Der
Eintritt ist frei.
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 16 Dezember, 2004 um
19:28:09 Kommentar:
salut allen! mit timo sind nun 18 der 20 bücher subskribiert. 6
exemplare sind zusätzlich zum halben preis bestellt worden (ich habe 8
bestellt). d.h. wir müssen nun noch etwas geld aufbringen... wenn die rechnung
kommt, sage ich bescheid, ob es mit einer zweigeteilten bezahlung geht...
glück zu allen! bernd
Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de
Datum: Donnerstag, 9 Dezember, 2004 um
19:38:49 Kommentar:
Hi allen. Mich gibt's noch. Vielleicht sollte man in den letzten
Satz des Beitrags "über menschenformen": "Die Colloquiumssitzungen der
Arbeitsgruppe menschen formen finden regelmäßig mittwochs um 18-20 Uhr im Büro
Muskauer Straße 30 statt." noch "in Berlin" einfügen - was ja nicht
selbstverständlich sein muss :-).
Name: torte Email: torsten.leder@gmx.de
Datum: Mittwoch, 8 Dezember, 2004 um
14:59:12 Kommentar:
Trajektion – Perturbation am stuhl sägen, kann die funktionale
form der schwerkraftebnung zweierlei treffen: einerseits im
entecken/entlehnen, einerseits im entbeinen. erste treffen die struktur,
zweites zersetzt die organisation. beide sägungen sind interventionen an
bestehendem: in angenehmerer art - wenn auch reduziert, wird stuhl weiterhin
stuhl, evtl. hocker; und ungenehmerer art– schräglagenfall. beides sind
übergänge, die sich entweder in leichter oder schwerer weise auf die
standfestigkeit der form beziehen. virilio verlangt nach einer neuerfindung
der trajektorie, einer neubestimmung der schwerkraftlastigkeit des menschen.
wir sind geschöpfe der schwerkraft; perspektive ist dem gewicht verbunden. es
geht/handelt sich um gewichtsverlagerung, also bewegung, um ein sich
hinüberbringen, überschreiten, auch umziehen ins offene. hier besteht ein sog,
und mithin spuren, bewegungsräume – die vorherschafft des sitzens ab- und
umschaffen, transgression der ebene, an stühlen sägen. ‚was ist leben?’ fragt
schrödinger. seiner entropieformel nach - der formel für das irreversible
verschwinden, für den tod -, ist es ein verhindern, ein entziehen vor dem
raschen verfall in den unbewegten gleichgewichtszustand, ist es ernähren mit
negativer entropie. das leben ist andauerndes verschwinden. ich verschwinde,
ich gehe verloren: evanesco, ergo sum. das leben ist nicht angenehm. nicht nur
des häufigen übergangen werden wegens. denn, es ist nie störungsfrei: störung
ist sein, vita ist verzögerung. leben ist aufenthalt/perturbation, wobei das
sägen an der struktur noch ertragen wird. atmen macht nicht jünger. die
endtransformation des verfallsprozesses, die perturbation der organisation
steht aus. letztes zentrum chaos. leider gibt es schon zeitschriften:
„trajekt“ (zeitschrift des hinstorff-verlages), und übernommen „trajekte“
(zeitschrift für literaturfoschung berlin). beim überspringen kann es einem
auch schwindlig werden. zu fragen bleibt: wodurch? trajekte/übergänge (von
einer raumzeitlichen kofiguration zu einer anderen) werden durch
perturbationen hervorgerufen – ich bin für den entsprechenden Titel:
Perturbate evtl. eignet sich auch: Mesoformen oder auch: SMS im sinndoppel von
‚ortlosigkeit vor ort’ der technogenen nähe und als ‚Sanfte Mesoforme
Systeme’. das phänomen des lebens scheint als geheimnisvolle aktive struktur
aperiodische substanzen zu umschließen. substanzen, die keine monotone
periodizität (Tapete) hervorbringen, sondern in einer mischung von festen und
flüssigen zuständen, als fastflüssige (mesoform) –autonom und strukturell
gekoppelt -, sanfte materie, träger des lebens werden – zumindest in verdacht
stehen, für den größten teil der aktiven, spontanen, selbstbestimmten und in
mustern ablaufenden prozesse, die allgemein mit leben/gestört sein in
verbindung gebracht werden, verantwortlich zu sein. wer bock hat: ich
rekrutiere noch probanden für ein intrusives inerview zum thema lichtration
beim denken. Bitte melden: 030/43722929 - eva.nesco@gmx.de oder im verein
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 7 Dezember, 2004 um
16:03:44 Kommentar:
salut rike, ja, sonntag der 9.1. ist frei für euch!
bernd
Name: rike Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Dienstag, 7 Dezember, 2004 um
12:28:10 Kommentar:
Hallo! Ich wollte fragen, ob der Vereinsraum am 9.1. ab 15 Uhr
frei ist für ein Kapitaltreffen. Im Vereinraum liegen außerdem zwar
Beleg-Päne, allerdings nur bis Oktober o.s. Ich werd da am Donnerstag mal
welche fürs neue Jahr reinlegen (in die Folie am Kühlschrank). Außerdem ist in
der Spenden-Kasse recht viel Geld. Liebe Grüße! rike
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Sonntag, 5 Dezember, 2004 um
19:26:02 Kommentar:
salut allen! die verschickung des buchmanuskripts steht nun kurz
bevor. das cover wird in bälde gemacht, und zwar glücklicherweise von steffen
baraniak (gagarin2) aus hamburg. bitte: wer buchexemplare zum ladenpreis und
darüber hinaus extra exemplare zum preis von 15 euro bestellen möchte, sage
dies mir bitte schnell (und überweise das geld aufs vereinskonto). ich denke,
spätestens am mittwoch alles gen marburg zu senden. bernd
Name: Wolfgang Wallner F.
Email: kontakt@wolfgangwallnerf.com
Datum: Samstag, 4 Dezember, 2004 um
16:46:58 Kommentar:
Liebes Forum, zu der Diskussion, auch über die Noosphäre nach
Teilhard de Chardin möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, um auf meine
Gedanken dazu aufmerksam zu machen (dargestellt im Buch "Elihu", siehe
http://elihu.wolfgangwallnerf.com). Für eine kurze Zusammenfassung sehen Sie
bitte den dort angeführten Link zu Pressemitteilung, dort sind ergänzende
Gedanken zu der Noosphäre angegeben. Auf Rückmeldungen wäre ich sehr
neugierig. Liebe Grüße Wolfgang Wallner F. 4.12.2004
Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de
Datum: Freitag, 26 November, 2004 um
17:21:58 Kommentar:
FIVE LOOPS Loops wiederholen sich endlos. Material dieser
Wiederholungen sind Bruchstücke und Abfälle. Der inhaltliche Diskurs bewegt
sich um die Zentren Freizügigkeit und Freiheit der Kommunikation,
Minderwertigkeit und Selbstreflexion. Im ersten Beitrag spricht Florian
Schneider über die Bedeutung der Kommunikationsfreiheit. Der zweite Loop ist
in jeder Hinsicht minderwertig und wir sind deshalb besonders stolz auf ihn.
Drei junge koreanische Frauen sprechen im dritten Loop über Liebe und die
Frage der globalen Freizügigkeit. Im vierten Loop kommt Bernd Ternes zu Wort,
der zusammen mit dem Kollektiv der NEUEN METHODIKER an der Freien Universität
zu Berlin ein Forschungscolloquium veranstaltete, welches tatsächlich den
Namen „Wie ist eine Wissenschaft vom menschlichen Glück möglich?“ trug. Dieser
Loop beschäftigt sich mit der Frage, was Glück jenseits einer
Subjektphilosophie meinen könnte und mit dem globalen Eher-Besser. Der letzte
Beitrag ist auf dreierlei Art und Weise selbstreflexiv: Einerseits weil er
persönlich ist und spiegelich wie die Seele, zweitens durch das suizidäre
Thema und drittens in Bezug auf das Medium. Auch die fünf Loops als Ganzes
sollten sich loopen; allerdings weigerten sie sich beständig. Da wir nicht
autoritär sein wollten, ließen wir sie gewähren und betranken uns ob unserer
Niederlage. Zu den Loops: http://www.neue-methode.de/five-loops
Name: Ulas Email: ulasaktas@web.de
Datum: Freitag, 26 November, 2004 um
14:46:30 Kommentar:
Mitteilung: Im März 2005 wird erstmals eine Zeitschrift
erscheinen, die im wesentlichen auf den Texten, der Arbeitsgruppe
Menschenformen basiert, aber auch offen ist für Beiträge von Autoren und
Autorinnen, die nicht zur Arbeitsgruppe zählen, auch sollen Beiträge
künstlerischer (Bilder) oder unterschiedlicher textlicher Art (Lyrik, Prosa)
nicht ausgeschlossen sein, sie sind sogar ausdrücklich erwünscht. In der
Offenheit der Zeitschrift liegt meines Erachtens ein wesentlicher Anspruch des
Zeitschrift-Projektes. Die Zeitschrift soll vierteljährlich erscheinen und auf
eine Seitenzahl von ungefähr 80 begrenzt bleiben, d.h. dass wahrscheinlich
nicht alle Beiträge abgedruckt werden können. Ich denke, dass vor allem
längere Beiträge dem Buch vorbehalten bleiben sollen. Die Zeitschrift soll den
Preis von 5 € nicht überschreiten. Der erste Schwerpunkt liegt auf den
ausgearbeiteten Texten der Vortragsreihe: Was heißt Denken heute?. Der
Einsendeschluss für die erste Ausgabe ist am 31.1.05 (für alle Texte oder
Bilder). Beiträge, die nach dem 31.1.05 eingehen, werden in der nächsten
Ausgabe aufgenommen. Es wird eine dreiköpfige Redaktion gegründet, die über
die Zusammenstellung der Beiträge bestimmen soll. Diese Redaktion wird die
Texte nicht lektorirren, d.h. sie wird die Texte in der Weise aufnehmen in der
sie abgegeben werden und gegebenenfalls entscheiden müssen, einen rechtzeitig
eingegangenen Beitrag nicht abzudrucken. Diese Beiträge können ebenfalls
überarbeitet in der nächsten Ausgabe aufgenommen werden. (Ich hoffe das
schreckt niemand ab seinen Beitrag einzusenden.) Das Erscheinen der
Zeitschrift hängt an einer Minimalauflage von 15 Exemplaren. Die Zeitschrift
wird nur an diejenigen verkauft, die im vorhinein dieses Exemplar (oder ein
Jahresabo von vier Zeitschriften) bestellen. Ein Exemplar soll in der
Muskauerstr.30 ausliegen, wenn es im finanziellen Rahmen des Möglichen liegt,
können auch noch weitere Zeitschriften auf Vorrat gedruckt werden. Wer
Interesse hat die erste Ausgabe der Zeitschrift zu bestellen möchte bitte eine
E-Mail an: zeitschrift.bestellen@web.de schicken. Die Bestellung ist
verbindlich. Die Zeitschrift hat noch keinen Titel und auch keinen Untertitel.
Hier einige Vorschläge des Mittwoch Colloquiums: Titel: Kreatur, Blech,
Menschenformen, Anthropomorphing, Mancing, Chaosmatische Anthropologie,
Chaosmak, Ofen, Bambus, Noveau Plateau, Nach dem Gesetz, freundliche
Lebenserhaltungsysteme, Finis Hominis, Finis Terre, der blinde Fleck, NUN,
mobiles Jetzt, Blind, Risiko-Hirne, Spunk, Zeitschrift, Hoppla. Untertitel:
Materialien zu einer Kulturanthropologie neuen Zuschnitts, Materialien zur
Daseinsanalyse, Zeitschrift für experimentelles Denken, rhizomatisches Deken,
innere Aufnahme des Äußeren. Weitere Vorschläge oder Anmerkungen bitte
ebenfalls an die obige E-Mail Adresse. Gruß Ulas
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 25 November, 2004 um
09:58:13 Kommentar:
salut allen! nochmals der hinweis auf das dritte
menschenformenbuch: wer exemplare der 20 freiexemplare zum preis von knapp 30
euro und (nicht oder) darüber hinaus exemplare zur hälfte des ladenpreises
bestellen möchte, kann dies folgendermaßen tun: er überweist das geld auf das
vereinskonto mit den entsprechenden hinweisen, also etwa so: 3 b normal 2
hälfte (heißt: drei bücher zum ladenpreis, 2 für die hälfte). die geldadresse
ist diese: beatitude-fortuning e.v., postbank berlin, blz 100 100 10, konto 33
128 105. bon. bis bald bernd
Name: .
Datum: Mittwoch, 24 November, 2004 um
21:35:47 Kommentar:
ok, noch ein Titel: HOPPLA! Materialen zu einer
Kulturanthropologie neuen Zuschnittes
Name: herbert Email: neidhoefer01@t-online.de
Datum: Mittwoch, 24 November, 2004 um
15:58:20 Kommentar:
wir möchten auch an dieser stelle noch einmal zu unseren
filmabenden im büro muskauer str. 30 am freitag, den 26.11. (godard, nouvelle
vague) und am samstag, den 27.11. (snow, presents) einladen. ein videobeamer
ist vorhanden.
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Montag, 22 November, 2004 um
11:02:11 Kommentar:
salut! ja, der dezembertermin ist frei für die veranstaltung,
rike. merci für deinen brief, holger!! und, zuletzt eine etwas unpassende
frage hier in diesem rahmen: wer von euch hat bücher, cds und dergleichen von
mir, aber noch nicht zurückgegeben? bitte meldet euch kurz, so ihr etwas von
mir habt. ich suche gerade die doppel-cd von heinz holliger, weiß, daß ich sie
ausgeliegen habe, aber nicht mehr, wem? glück zu allen! bernd
Name: Rike Email: ulrike_maske AT
web.de
Datum: Montag,
22 November, 2004 um 10:42:52 Kommentar:
Veranstaltungen des AStA FU Sozialreferats: 1. Demokratie II.
Wahlen in den USA, Afghanistan und Deutschland - Ein Vergleich. -Was man aus
den Wahlen über die Form politischer Herrschaft namens Demokratie lernen
kann.- Referentin: Prof. Dr. Margaret Wirth, Datum: Mittwoch, 1.12.04 um
18.00. Ort: Hörsaal 1b, Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, U Dahlem-Dorf).
2. Arbeit und Reichtum - Aus gegebenem Anlass eine etwas andere Einführung in
die Kritik der politischen Ökonomie des Kapitalismus. Referent: Prof. Dr.
Freerk Huisken, Datum: Dienstag, 7.12.04 um 18.00. Ort: Hörsaal 1a,
Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, U Dahlem-Dorf) Mehr unter
www.sozialreferat.com
Name: Rike Email: ulrike_maske AT
web.de
Datum: Montag,
22 November, 2004 um 10:38:13 Kommentar:
Hallöchen! Vor ein paar Wochen hatte ich shcon mal angefragt, ob
ich am Sonntag, 5.12. in den Vereinsraum kann, von 15-20 Uhr. Falls keine
Einsprüche kommen freut sich mein Kapitalkurs! beste Grüße!
www.sozialreferat.com
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Sonntag, 21 November, 2004 um
14:20:51 Kommentar:
salut allen! leider: kein kongreß im haus der kulturen der welt.
gestern kam die ablehnung des antrages, ohne begründung der ablehnung... jetzt
steht an, den antrag einer anderen stiftung zukommen zu lassen (vw-stiftung?).
darüber müssen wir am mittwoch reden. Schade dies.... bernd
Name: holger sasum
Email: holgeroliv@web.de
Datum: Freitag, 19 November, 2004 um
22:05:30 Kommentar:
hallole, ich bin hier gerade am putzen und wie es vielleicht bei
vielen anderen auch oft so ist, beim putzen, diesen reinen schueben, da faellt
eben auch un-rat an/ein. besonders bei mir wie ich vermuten sollte, zumal ich
hoechstwahrscheinlich mein taktgefuehl verloren, oder eben auch an irgendeiner
berliner mauer verputzt habe. hier schreibe ich nun ein bisschen davon, so wie
es gerade menschenform gewinnt, platsch platsch. es koennte ja sein es hat was
mit denken oder demenz zu tun, wie kann man es wissen, gell. gruss aus rock
city, the ladies rule holger die selbsterkenntnis der sozialen ordung; bloss
ein spassfaktor, ein spass-tisch, nicht umsonst gibt es roulette. ist, dass
sie das, das soziale als ein zusammenkommen, zusammengehoeren oder
verbundensein, sowie das ordnen, als produktion von ereignissen, deren
betrachtung (analyse) als auch deren kategorisierung (ordnen), schlichtweg nur
so zum spass betreibt. spass, darum soll es hier gehen, aus einer gaenzlich
kritischen haltung heraus, was fuer manche vielleicht nicht so spassig
scheint. die kritische haltung stellt sich hier naemlich als sagen wir,
geschlechtlich unverortbare, also auch nicht zwischenpolierte hure heraus.sie
steht nicht in opposition und wie immer auch, auch und gerade wenn, da
ebenfalls immer, wenn sie das tut. jedenfalls steht sie hier nicht in
opposition zu einer normativ anschaulichen struktur, das heisst
para-bestaendigen gueltigkeit. sondern, sie richtet sich gegen ihre eigene
struktur-statik (das gilt auch fuer dynamik). SIE RICHTET SICH GEGEN ALLE
VERHAERTUNGEN IN SICH, DAVON DIE AUSSENGERICHTETHEIT NICHT AUSGENOMMEN, UND
BEANSPRUCHT SELBST DEN UNI-SOZIALSTRUKTURALEN ORDNUNGSIMPULS OHNE ALSO GEGEN
ETWAS VORLIEGENDES AUSSER SICH SELBST GERICHTET ZU SEIN; EINE NICHT-RELATIVE
VERANTWORTLICHKEIT TUT SICH AUF. selbsterkenntnis=selbstprodunktion, wie immer
also, und dies um begrifflich im jargon der erkenntnis-undtheorie zu bleiben.
kritisch: jedes selbst ist ausschliesslich kritisch, ausschluss ausgeschlossen
im vollzug. jedes selbst ist dementsprechend ausschliesslich emanzipatorisch
und sehnt sich nach zustaenden, in denen es selbsthinterfragung als
selbstproduktion so auf die reihe bringt, jene reihe, die ein punkt ist. dies
gilt auch fuer jenes selbst, bei dem erkennen, analysieren, veraendern und
produzieren als reihe (prozessive folge) nicht identisch sind mit oben
genannter identitaet (aktualitaet)von hinterfragen (rueckschau)und produktion
(vorschau). wie auch immer, alle emanzipatorischen register stellen die haare
wenn ein selbst durch die welt geht in der 'relations-bezogenen'annahme, alle
emanzipatorischen (freiheitlichen) belange machen sich in
selbstverstaendlichkeit. das ist, und ist tatsaechlich, eine prozessstoerung,
egal in welche richtung sich solch ein freiheitlicher idealismus dabei geht.
wohlgemerkt, dieser idealismus 'freiheit' sollte also nicht aufhoeren
selbsterkenntnis zu betreiben, ein prozess, in dem erkannt (produziert) wird,
dass der prozess (jeder)gar nicht zu stoeren, erst recht nicht zu einem ende
zu bringen ist. deshalb stellt allerdings auch der idealismus derart
ueberhaupt keine gefahr oder stoerung des prozessiven dar. es geht wohl nur um
jene selektion, wie eine prozessteilnahme des selbst (selbst ein, als auch
der, jener prozess)moeglich ist, das heisst, woran das selbst entsprechend
teil nimmt, teil hat, also spass hat. tatsaechlich spassgesellschaft, aber
offen fuer spass-tiker. selbst: ist ein element. ein element ist struktur.
struktur ist ein element, somit das element auch strukturelement als auch die
struktur ein element der struktur des elementes, was insgesamt als auch
elementar ausschlusslos das selbst selbst ist. das selbst, als unumstritten
paradoxes Realitaets-streit-ereignen gilt hier nicht nur fuer ein
zukunfts-schauendes human-historisches mensch-wesen (wesen ist auch nicht
problematisch, da auch nur ein wort), noch gilt es nur fuer einen sozialen
korpus (wie auch immer begrifflich ordungs-differenz-arrangiert), sondern
steht fuer alles was als element form hat also struktur von sich behauptet,
sei es physikalischer, geometrischer, begrifflicher oder halluzinatorischer
produkt-prozess-art. dieses selbst ist deshalb paradox, wiel es ihm nicht mehr
auffaelt im verstaendnis der paradoxievermeidung, und weil es somit keine
differenz zu sich selbst kennt, sondern genau jene differenz ist!!!, die
differenz dieses selbst ist!!!, genau in dem sie/es tatsaechlich eine/sich
macht, entweder unterschied oder identitaet, auch das ist identisch und macht
so den unterschied aus z.B. bierdose/heilige maria. es liegen sozusagen
ausserhalb der ist-differenz keine parallelen differenzstrukturen- oder
schemata als vergleichsparameter zur ordnungs-einschaetzung- oder
ueberpruefung zur verfuegung. jede differenz ist eine unterscheidung, ist eine
entscheidung, ist eine aktion. die kausale reihe, abfolge etc..,von
differenzen ereignet sich immer als die aktuelle differenz die sich ausfuehrt,
durchaus in reihen-folge aber eben nicht relativ so. sie kennt keine
ausfuehrungs (aktions) oder uebertragungs-veranschaulichung. die differenz
ist!!! aktion. das ist auch wichtig fuer alle realitaeten wie ueberlegen,
ausfuehren von theorie/prakis differenzen.also der realitaeten von denken zu
handeln und aller dichotomien die eben auch nur differenz sind und so, wie ich
es hier verstehen will, ihre unmittelbare ausfuehrung bezugslos exekutieren.
dies gilt dabei allerdings auch fuer die differenz mittelbar/unmittelbar
selbst. jede handlung als gedanke sozusagen, schliesst andere denk-oder
handlungsmoeglichkeiten aus und zwar immer in selbstnegation als
selbstproduktion. somit gibt es keinen konzeptionellen, sprich
politisch-historisch also zukunfts-bezogenen ausschluss der als wahrheit heran
gezogen werden, und auf die sich diese negation in aktion beziehen kann. die
negation ist die beziehung, die sie gaenzlich positiv, faktisch, real etc..
eingeht und eingehen kann. logisch, das selbst das da ist ist da da es lebt,
gerade und wieder einmal eben auch und nur als die differenz von da sein/nicht
da sein. die sprache ist dabei nicht davon, dass man sich (das selbst sich)
nicht zuordnen kann, schliesslich geht es ja um spass und der geht ueberall
um, das heisst regt sich aus, sitzt und ruht sich aus, findet was spannend,
ist gelassen, lacht sich tot, ist richtig wuetend und springt tatsaechlich ins
feuer etc... der spass ist leben als wie man (das selbst sich und auch das
leben als selbst) sich erlebt. vornehmlich geht es also darum, wie das geht,
das zuordnen, zugehoeren, zusammenkommen, zusammenbleiben, jeweils als
positive negation versteht sich, der spass am trennen, verpassen, vermeiden,
bishin zu den wuesten worten des ausweidens. die soziale ordnung erkennt sich
selbst darin, dass die ordnung gaenzlich ohne die zuweisung von
physisch-raeumlichen-praktischen handlungszusammenhaengen zu
zeitzusammenhaengen auskommt, die sind naemlich identisch die zwei komiker,
auch als differenz raum/zeit. das stoert weder die zeit noch den raum,
hoechstens stoert das die zuweiser des realen und/oder irrealen. insgesamt;
alle sozialen attribute, wie vertrauen, zuverlaessigkeit, verstaendnis,
unterstuetzung, etc.., ja auch die puenktlichkeit selbstversaendlich, stehen
bei alledem nicht in gefaehrdung, denn sie sind sowieso worum es dem spass,
wie ich ihn hier verstehe, geht. der verteht keinen spass wenn man diese
attribute des sozialen anketten will, wenn also irgendeine nichtnegierende
ordnung (einzeldifferenz)gelten will. sei sie nun humanistisch,
universalistisch, goettlich, faschistisch, okkult oder sonstwie. dies guilt
auch fuer alle mischformen/zusammenkuenfte die aus solchen ordnungen
resultieren. fuer all das gibt es keine ueberpruefbarkeit und die
sozialattribute sollten sich an ihre namenslosigkeit gewoehnen. es ist
konsequenzlos, das soziale ist mitsamt seinen negationen und differenzen kein
zusammenhaengender betrachtungsgegenstang sondern zusammenhang und der ist nur
eine differenz die es nicht gibt ausser als handlung, negation in bewegung.
das sind auch die attribute des sozialen, das soziale sich selbst als
differenz, das heisst eine differenz als soziale ordnung und das ist
selbsterkenntnis mit allen konsequenzen. so koennte man differenzieren glaube
ich, und in diesem sinne ist dies hier eine differenz als folge die
selbsterkenntnis fuer sich selbst behaupten will, gell (hoert
hoert)
Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de
Datum: Freitag, 19 November, 2004 um
13:21:46 Kommentar:
Heute läuft eine Arbeit auf VIPER Basel von uns im Wettbewerb. Ich
selbst bin nicht da, aber Daniela Schiffer und Michaela Caspar. Die
Präsentation findet um 15 Uhr im Kultkino 2 statt und alle sind natürlich
herzlich eingeladen. Für die Performance bauen wir gerade ein Seite auf:
http://www.bank-ueberfall.de - „Aktion“ und „Kritiken“ funktionieren schon als
Links, sonst, glaube ich, noch nichts. Dann haben wir noch ein Link „Was ist
ein Medium?“ gesetzt. Hier antworten Wolfgang Ernst, Dirk Baecker und Wolfgang
Hagen kurz und knapp auf die Frage, was ein Medium sei. Direkte Adresse:
http://www.neue-methode.de/was-ist-ein-medium/ Glück zu allen! t. P.S auf
Rohrpost tobt ein Diskurs über Medientheorie siehe:
http://coredump.buug.de/pipermail/rohrpost/
Name: bernd ternes
Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 18 November, 2004 um
10:01:46 Kommentar:
salut allen! hier die geldadresse für all die, die entschieden
sind, büchergeld zu überweisen für den dritten mf3-band, der sehr
wahrscheinlich im märz erscheinen wird. subskribiert für 30 euro ein exemplar
oder mehrere. 20 exemplare sind frei, so daß wir bei vollständigkeit schon 600
euro für die kostenbegleichung zur verfügung haben würden. Beatitude-Fortuning
e.V. Postbank Berlin BLZ 100 100 10 Konto 33 128 105 glück zu allen!
bernd
Name: davor
Datum: Dienstag, 16 November, 2004 um
22:02:01 Kommentar:
Und weils so schön war... Hallo Zusammen! Vom 17.-20.11. findet
die Tagung "ToposRaum" statt, mehr dazu unten im Programm. Ein highlight ist
vielleicht auch geboten: Sloterdijk spricht am Freitag, 19.11. um 20:00 - "Der
unkomprimierbare Raum - Ein Lob der Asymmetrie". Grüße! -------------------
Vielen Dank für Ihr Interesse an der Tagung \"ToposRAUM\". Heute erhalten Sie
das aktuelle Programm. Genaue Informationen finden Sie auch auf
www.adk.de/toposraum. Topos RAUM - Die Aktualität des Raumes in den Künsten
der Gegenwart Eine interdisziplinäre und internationale öffentliche Tagung der
Akademie der Künste in Verbindung mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der
Freien Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin Die Tagung
fragt nach der Aktualität von Raumvorstellungen und ihrer gegenwärtigen sowie
historischen Relevanz in den diversen Künsten und ist nahezu emblematisch mit
dem bevorstehenden Einzug der Akademie der Künste am Pariser Platz verbunden.
Aber dies ist nur der äußere Anlass für ein Nachdenken über eine zentrale
Kategorie der Moderne, welche sparten- und disziplinenübergreifend von
entscheidender Bedeutung für das Selbstverständnis der Gegenwart im
Allgemeinen und für die Praxis und Selbstreflexion der Künste im Besonderen
ist. 17. - 20. November 2004 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557
Berlin-Tiergarten Programm Mittwoch, 17. November 2004 19.00 Uhr Begrüßung und
Eröffnung der Tagung \"Topos RAUM\" Adolf Muschg, Präsident der Akademie der
Künste Jürgen Chr. Regge, Fritz Thyssen Stiftung, Köln Gert Mattenklott für
die Veranstalter 20.00 Uhr Georges Didi-Huberman (Paris): L\'espace danse
Einführung: Gabriele Brandstetter (Berlin) Donnerstag, 18. November 2004 I.
Die Erfindung und Wiedererfindung des Raumes Moderation: Robert Kudielka
(Berlin), Angela Lammert (Berlin) Respondenten: Karlheinz Lüdeking (Berlin),
Volker Demuth (Schwäbisch Hall) 9.00 Uhr Robert Kudielka (Berlin): Gegenstände
der Betrachtung - Orte der Erfahrung. Zum Wandel der Kunstauffassung im 20.
Jahrhundert 9.30 Uhr Jan Verwoert (Hamburg): Mehr als nur möglich Kaffeepause
11.00 Uhr Lynne Cooke (New York): From Non-Site to Multi-Site - Dia\'s
heteroclite collection 12.00 Uhr Philip Ursprung (Zürich): Alles oder Nichts?
Diller + Scofidios Blur im Raum der Globalisierung II. Privatisierung des
öffentlichen Raumes Konzeption und Moderation: Anne Schmedding (Berlin)
Respondent: Robert Kaltenbrunner (Berlin) 14.30 Uhr Frank Roost (Berlin): Die
Stadt als Imitat ihres eigenen Mythos? Privatisierung und Inszenierung des
öffentlichen Raumes in New York und Berlin 15.30 Uhr Daniel Herman (Los
Angeles): Malls Now Harun Farocki (Wien/Berlin): Die Schöpfung der
Einkaufswelten (2001) Gespräch und Filmausschnitt Kaffeepause 17.30 Uhr Jörg
Stollmann (Zürich/Berlin), Ines Schaber (Berlin): Grenzwanderungen - Gated
Communities und privatisierte Siedlungsmodelle in den Vereinigten Staaten Mit
Filmausschnitten von Stollmann und Schaber 20.00 Uhr Gottfried Boehm (Basel):
Das spezifische Gewicht des Raumes - Die Temporalität der Skulptur Freitag,
19. November 2004 III. Fiktive Räume in Literatur, Film und Environment
Moderation: Gert Mattenklott (Berlin) Respondenten: Gunter Gebauer (Berlin),
Nina Möntmann (Hamburg/Helsinki) 9.00 Uhr Gerrit Confurius (Berlin):
Alltäglicher Situationismus 10.00 Uhr Doris Kolesch (Berlin): Räume der
E/Motion - Ausflüge ins Land der Liebe Kaffeepause 11.30 Uhr Annette Jael
Lehmann (Berlin): On the Road - Spaces in Motion 12.30 Uhr Antje Ehmann
(Berlin): Im Spannungsfeld von Realität und Theatralität - Travellings im
Erzählkino und Musikvideoclip IV. Immaterielle Räume in Musik und Film
Konzeption: Evelyn Hansen (Berlin) Moderation: Björn Gottstein (Berlin)
Respondenten: Rudolf Frisius (Karlsruhe), Friedrich A. Kittler (Berlin) 14.30
Uhr Orm Finnendahl (Freiburg): Zum Raumbegriff in der Musikentwicklung seit
Mitte des 20. Jahrhunderts 15.30 Uhr Ludger Brümmer (Karlsruhe): Vielen Dank
Herr Newton - Musik aus virtueller Raummechanik Kaffeepause 17.00 Uhr Heiner
Goebbels (Frankfurt am Main): Der Raum als Einladung - Der Zuschauer als Ort
der Kunst 20.00 Uhr Peter Sloterdijk (Karlsruhe): Der unkomprimierbare Raum -
Ein Lob der Asymmetrie Samstag, 20. November 2004 V. Zwischen-Raum und Un-Raum
Konzeption und Moderation: Thomas Hensel (Köln) Respondenten: Karl Schlögel
(Frankfurt/Oder), Mark Wigley (New York) 9.00 Uhr Karin Orchard (Hannover):
\"Das Haus ist vergangen\" - Raumgewächse von Kurt Schwitters und Gregor
Schneider 10.00 Uhr Susanne Hauser (Graz): Körper und ihre Haut - Neue Grenzen
und Oberflächen in der Architektur Kaffeepause 11.30 Uhr Lev Manovich (San
Diego): The Poetics of Augmented Space VI. Topos/Utopos oder der Traum vom
Raum Moderation: Michael Diers (Hamburg/Berlin) Respondenten: Kurt W. Forster
(Como/Weimar), Juliane Rebentisch (Potsdam) 14.30 Uhr Beate Söntgen (Bochum):
Interieur - Das kritische Potential der Gegenwartskunst 15.30 Uhr Beatriz
Colomina (Princeton): Unbreathed Air - Utopian Vision as Defence Kaffeepause
17.00 Uhr Molly Nesbit (New York): Utopia Station - The Road to Porto Alegre
18.00 Uhr Hans Ulrich Obrist (Paris): Unexpected Space anschließend
Abschlussempfang Stand: 20.10.2004
Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de
Datum: Montag, 8 November, 2004 um
20:20:40 Kommentar:
Hier ein kleiner appetizer von Pit Schultz: "Viel eher gilt es den
einzug der literatur in die harten wissenschaften zu feiern, zum ende des
subjekts kommt die subjektivierung des wissens."
Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de
Datum: Montag, 8 November, 2004 um
20:14:42 Kommentar:
Aktueller Diksurs über Medientheorie findet zurzeit auf rohrpost
statt. http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/ Ein wiki zum Diksurs gibt
es hier:
http://pzwart2.wdka.hro.nl/~fcramer/cgi-bin/wiki.cgi?Medientheorie
Name: davor Email: davor-loeffler@gmx.net
Datum: Sonntag, 7 November, 2004 um
12:56:43 Kommentar:
Lesetip: ein Text über das Schreiben, in dem Altbekanntes nochmals
schön präzise und prägnant dargestellt wird:
http://www.wmg-seminar.de/html/texte/tnvh/buch-fuer-dich.htm
Name: davor (meine email
nachwievor->) Email: davor-loeffler@gmx.net
Datum: Samstag, 6 November, 2004 um
11:27:50 Kommentar:
..und da wollt ich gerade aufhören zu rauchen!
Name: Der böse Onkel Till
Email: marquis666@web.de
Datum: Freitag, 5 November, 2004 um
19:37:28 Kommentar:
Lieber Davor, ach ja das Heldentum findet für Feiglinge (und Mut,
die älteste und vielleicht größte aller Tugenden scheint dich ja nun nicht
gerade erwählt zu haben) vor allem in Büchern statt. Das Problem der
Heldenproduktion wirst du ja am eigenen Leib erfahren haben - dazu brauchst du
dir gar keine Heidegganischen Scheuklappen aufzusetzen, die dir als
Narrenkappe dann doch etwas zu groß sind. Und die dichterische Sprache, die
Heidegger gegen dass Gestotter dieses Jahrundes setzte (spürst du die Nähe zu
Trakl?), muss man kopieren KÖNNEN. Man muss doch immer das Gewandt für den
jeweiligen Anlass richtig wählen. Sprich: diejenige Philosophie wählen, die,
das hat ja Nietzsche kritisch angemerkt, zum gelebten Leben passt. Das
propagieren des Antiheroischen bei Baecker beispielsweise harmoniert mit
seiner Studie für Microsoft. Aber jemand, der eine ernsthafte Besprechung
absagt, weil der Chef ohne dies vorher anzukündigen die Arbeit verlängert,
handelt nicht nur unsolidarisch und fällt den Kollegen in den Rücken, sondern
ist nicht mal ein aufrichtiges Herdentier. Hier würde ich dann eher das Bolz
Manifest empfehlen. Vertrau mir, Davor, in Designfragen kannst du dich auf
mich verlassen. Haarschnitt und Kleidung müsste dann nicht weiter adaptiert
werden. Nur am Redefluss müsstest du natürlich noch ein wenig arbeiten. Was
wäre nun, wenn zur Vortragszeit dein Chef anruft und du wieder die Autos des
großen Rüstungskonzern putzen müsstest? Würde dann aus unheldischen
unsolidarischen Gründen der Helden-Vortrag platzen? ... wir wollens nicht
hoffen! heil dem Abfall! t.
Name: dana Email: j41141@web.de
Datum: Dienstag, 2 November, 2004 um
23:32:35 Kommentar:
hallo alle, ich war heute in einer wirklich guten ausstellung im
kunst werke in der auguststraße. und zwar "schrunmpfende städte". sie ist nur
noch bis 7. november zu sehen und weil ich sie wirklich sehr gut fand, mache
ich hier mal werbung dafür. http://www.kw-berlin.de/de/setp.htm grüße von
dana
Name: rike Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Donnerstag, 28 Oktober, 2004 um
10:47:43 Kommentar:
Wer jemanden kennt, der ein Zimmer zur Untermiete von Januar bis
April 2005 sucht, der möge meine Mailadresse bitte weitergeben. Sind ne 3er
WG, das Zimmer ist schön! Danke! rike
Name: rike Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Donnerstag, 28 Oktober, 2004 um
10:46:32 Kommentar:
Hallo! Könnte ich den Vereinsraum am 5.12. von 15-20 Uhr bekommen?
Das wäre toll! Beste Grüße, rike www.sozialreferat.com
Name: davor
Datum: Mittwoch, 27 Oktober, 2004 um
23:08:40 Kommentar:
Hallo Zusammen! Vom 17.-20.11. findet die Tagung "ToposRaum"
statt, mehr dazu unten im Programm. Ein highlight ist vielleicht auch geboten:
Sloterdijk spricht am Freitag, 19.11. um 20:00 - "Der unkomprimierbare Raum -
Ein Lob der Asymmetrie". Grüße! ------------------- Vielen Dank für Ihr
Interesse an der Tagung \"ToposRAUM\". Heute erhalten Sie das aktuelle
Programm. Genaue Informationen finden Sie auch auf www.adk.de/toposraum. Topos
RAUM - Die Aktualität des Raumes in den Künsten der Gegenwart Eine
interdisziplinäre und internationale öffentliche Tagung der Akademie der
Künste in Verbindung mit der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien
Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin Die Tagung fragt nach
der Aktualität von Raumvorstellungen und ihrer gegenwärtigen sowie
historischen Relevanz in den diversen Künsten und ist nahezu emblematisch mit
dem bevorstehenden Einzug der Akademie der Künste am Pariser Platz verbunden.
Aber dies ist nur der äußere Anlass für ein Nachdenken über eine zentrale
Kategorie der Moderne, welche sparten- und disziplinenübergreifend von
entscheidender Bedeutung für das Selbstverständnis der Gegenwart im
Allgemeinen und für die Praxis und Selbstreflexion der Künste im Besonderen
ist. 17. - 20. November 2004 Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557
Berlin-Tiergarten Programm Mittwoch, 17. November 2004 19.00 Uhr Begrüßung und
Eröffnung der Tagung \"Topos RAUM\" Adolf Muschg, Präsident der Akademie der
Künste Jürgen Chr. Regge, Fritz Thyssen Stiftung, Köln Gert Mattenklott für
die Veranstalter 20.00 Uhr Georges Didi-Huberman (Paris): L\'espace danse
Einführung: Gabriele Brandstetter (Berlin) Donnerstag, 18. November 2004 I.
Die Erfindung und Wiedererfindung des Raumes Moderation: Robert Kudielka
(Berlin), Angela Lammert (Berlin) Respondenten: Karlheinz Lüdeking (Berlin),
Volker Demuth (Schwäbisch Hall) 9.00 Uhr Robert Kudielka (Berlin): Gegenstände
der Betrachtung - Orte der Erfahrung. Zum Wandel der Kunstauffassung im 20.
Jahrhundert 9.30 Uhr Jan Verwoert (Hamburg): Mehr als nur möglich Kaffeepause
11.00 Uhr Lynne Cooke (New York): From Non-Site to Multi-Site - Dia\'s
heteroclite collection 12.00 Uhr Philip Ursprung (Zürich): Alles oder Nichts?
Diller + Scofidios Blur im Raum der Globalisierung II. Privatisierung des
öffentlichen Raumes Konzeption und Moderation: Anne Schmedding (Berlin)
Respondent: Robert Kaltenbrunner (Berlin) 14.30 Uhr Frank Roost (Berlin): Die
Stadt als Imitat ihres eigenen Mythos? Privatisierung und Inszenierung des
öffentlichen Raumes in New York und Berlin 15.30 Uhr Daniel Herman (Los
Angeles): Malls Now Harun Farocki (Wien/Berlin): Die Schöpfung der
Einkaufswelten (2001) Gespräch und Filmausschnitt Kaffeepause 17.30 Uhr Jörg
Stollmann (Zürich/Berlin), Ines Schaber (Berlin): Grenzwanderungen - Gated
Communities und privatisierte Siedlungsmodelle in den Vereinigten Staaten Mit
Filmausschnitten von Stollmann und Schaber 20.00 Uhr Gottfried Boehm (Basel):
Das spezifische Gewicht des Raumes - Die Temporalität der Skulptur Freitag,
19. November 2004 III. Fiktive Räume in Literatur, Film und Environment
Moderation: Gert Mattenklott (Berlin) Respondenten: Gunter Gebauer (Berlin),
Nina Möntmann (Hamburg/Helsinki) 9.00 Uhr Gerrit Confurius (Berlin):
Alltäglicher Situationismus 10.00 Uhr Doris Kolesch (Berlin): Räume der
E/Motion - Ausflüge ins Land der Liebe Kaffeepause 11.30 Uhr Annette Jael
Lehmann (Berlin): On the Road - Spaces in Motion 12.30 Uhr Antje Ehmann
(Berlin): Im Spannungsfeld von Realität und Theatralität - Travellings im
Erzählkino und Musikvideoclip IV. Immaterielle Räume in Musik und Film
Konzeption: Evelyn Hansen (Berlin) Moderation: Björn Gottstein (Berlin)
Respondenten: Rudolf Frisius (Karlsruhe), Friedrich A. Kittler (Berlin) 14.30
Uhr Orm Finnendahl (Freiburg): Zum Raumbegriff in der Musikentwicklung seit
Mitte des 20. Jahrhunderts 15.30 Uhr Ludger Brümmer (Karlsruhe): Vielen Dank
Herr Newton - Musik aus virtueller Raummechanik Kaffeepause 17.00 Uhr Heiner
Goebbels (Frankfurt am Main): Der Raum als Einladung - Der Zuschauer als Ort
der Kunst 20.00 Uhr Peter Sloterdijk (Karlsruhe): Der unkomprimierbare Raum -
Ein Lob der Asymmetrie Samstag, 20. November 2004 V. Zwischen-Raum und Un-Raum
Konzeption und Moderation: Thomas Hensel (Köln) Respondenten: Karl Schlögel
(Frankfurt/Oder), Mark Wigley (New York) 9.00 Uhr Karin Orchard (Hannover):
\"Das Haus ist vergangen\" - Raumgewächse von Kurt Schwitters und Gregor
Schneider 10.00 Uhr Susanne Hauser (Graz): Körper und ihre Haut - Neue Grenzen
und Oberflächen in der Architektur Kaffeepause 11.30 Uhr Lev Manovich (San
Diego): The Poetics of Augmented Space VI. Topos/Utopos oder der Traum vom
Raum Moderation: Michael Diers (Hamburg/Berlin) Respondenten: Kurt W. Forster
(Como/Weimar), Juliane Rebentisch (Potsdam) 14.30 Uhr Beate Söntgen (Bochum):
Interieur - Das kritische Potential der Gegenwartskunst 15.30 Uhr Beatriz
Colomina (Princeton): Unbreathed Air - Utopian Vision as Defence Kaffeepause
17.00 Uhr Molly Nesbit (New York): Utopia Station - The Road to Porto Alegre
18.00 Uhr Hans Ulrich Obrist (Paris): Unexpected Space anschließend
Abschlussempfang Stand: 20.10.2004
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um
13:37:46 Kommentar:
Hallo. Ich habe gerade den Veranstaltungsplan für die "Was heißt
Denken heute?"-Reihe rumgeschickt. Wer diese Mail von mir nicht in seinem
Briefkasten findet und Interesse daran hat, der möge mich bitte anschreiben.
Vielen Dank. Martin.
Name: david Email: davidkaldewey@web.de
Datum: Donnerstag, 21 Oktober, 2004 um
01:07:08 Kommentar:
hallo! ab montag werden martin und ich eine art luhmann-seminar
anbieten. es handelt sich einerseits um einen lektürekurs (wir lesen die
Gesellschaft der Gesellschaft), andererseits wollen wir weitere ausflüge in
die systemtheoretische peripherie machen (batesen, fuchs, spencer-brown,
maturana etc.). ein genaues programm wird diesen montag (25.10, 18.30 uhr)
festgelegt, dabei werden wünsche von jedermann angenommen. wir freuen uns auf
dein kommen!
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 12 Oktober, 2004 um
16:26:56 Kommentar:
salut allen! ein hinweis: in der eisenbahnstr. (kreuzberg) wird ab
sofort eine zweizimmerwohnung frei. sehr hell, ofenheizung, 275 euro warm
inklusive strom. es wird ein nachmieter als untermieter gesucht. option ist
auch, dass die wohnung nach ein oder zwei jahren ganz übernommen werden kann.
wer interesse hat und merh wissen möchte, bitte mir schreiben. im haus selbst
wohnt yussuf und daniel, martin wohnt nur einige meter entfernt, ebenso
stefanie und ich. bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Montag, 4 Oktober, 2004 um
11:27:28 Kommentar:
salut allen! die vortragsreihe beginnt am 20.10. mit ulas. der
termin 06.10. entfällt. trotzdem können interessierte am mittwoch in den
verein kommen. ich selbst kann am jetzt kommenden mittwoch leider nicht da
sein. ich werde demnächst die reihe resp. die erste veranstaltung bei zitty
und tip bewerben. glück zu allen! bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Samstag, 2 Oktober, 2004 um
23:45:47 Kommentar:
salut! jetzt schon möchte ich für den 13. november, samstag, den
vereinsraum in der zeit von 11 bis 18 uhr gerne reservieren. bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Mittwoch, 29 September, 2004 um
09:23:33 Kommentar:
liebe ulrike, freitag und sonntag sind o.k. schreibe noch kurz auf
die seite, daß ihr den raum für diese zeit hat. bernd
Name: herbert Email: neidhoefer01@t-online.de
Datum: Dienstag, 28 September, 2004 um
21:58:49 Kommentar:
Zur geflissentlichen Kenntnissnahme und eventuellen Weiterleitung:
LIVE AND LET DIE! USA, GLOBALE WELTORDNUNG, MULTITUDE + MITTELMEERSCHAUMPARTY
- Vorträge, Workshops, Konzerte in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Berlin 6. + 15./16. Oktober
http://www.menschenformen.de/liveandletdie.htm
Name: Ulrike Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Dienstag, 28 September, 2004 um
17:34:26 Kommentar:
Hallo! Meine politische Gruppe hat ein Problem: am kommenden
Wochenende soll ein Seminar von uns in Berlin stattfinden, jedoch klappt
unsere eigentlich Raumplanung nicht. Deshalb hier nun die Frage, ob wir gegen
eine kleinere Geldsumme den Raum am Freitag ab 18 Uhr und Sonntag morgens bis
14 Uhr nutzen können. Samstag willst ja du, Bernd in den Raum. Über eine
schnelle Antwort sehr dankbar wäre ich, ulrike
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 21 September, 2004 um
17:52:37 Kommentar:
salut! ich reserviere hiermit am 02.10.04, ein samstag, von 11 bis
18 uhr den vereinsraum für ein treffen! bitte vormerken, falls jemand auch den
raum reservieren möchte. bernd
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Montag, 20 September, 2004 um
18:22:43 Kommentar:
Hallo ihr Lieben. Am Freitag, dem 24.09.04 findet in
Berlin-Baumschulenweg eine dicke Party statt. Der Anlass: Ago zieht nach
Mainz, Jörn nach Wien und Martin nach Kreuzberg. Wir laden Euch darum alle
ganz herzlich zur Auszugsparty in der Frauenlobstraße 33 (bei Schmucker/Rurek
klingeln) ein. Getränke und Musik werden vorhanden (oder zuhanden?) sein.
Bringt gern Eure Lieben mit. Wir haben nichts zu verlieren, denn es ist ja
eine Auszugsparty. In diesem Sinne: erscheint zahlreich, so ab 21.00. - Die
Veranstalter.
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Montag, 20 September, 2004 um
18:22:38 Kommentar:
Hallo ihr Lieben. Am Freitag, dem 24.09.04 findet in
Berlin-Baumschulenweg eine dicke Party statt. Der Anlass: Ago zieht nach
Mainz, Jörn nach Wien und Martin nach Kreuzberg. Wir laden Euch darum alle
ganz herzlich zur Auszugsparty in der Frauenlobstraße 33 (bei Schmucker/Rurek
klingeln) ein. Getränke und Musik werden vorhanden (oder zuhanden?) sein.
Bringt gern Eure Lieben mit. Wir haben nichts zu verlieren, denn es ist ja
eine Auszugsparty. In diesem Sinne: erscheint zahlreich, so ab 21.00. - Die
Veranstalter.
Name: Till Nikolaus von Heiseler
Email: neue.methode@kein.org
Datum: Donnerstag, 16 September, 2004 um
20:03:02 Kommentar:
gerne würde ich allen einen Text von Bernd ans Herz legen
"Telematische Theorie"; dieser Text zeichnet einen Denkweg vor, der dann
leider nicht weiter gegangen wurde. Politisch, anthopologisch und auf einem
sehr gut zu lesenden theoretische Niveau. glück zu allen! t.
www.neue-methode.de
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 14 September, 2004 um
08:42:55 Kommentar:
salut allen! am letzten mittwoch haben wir im vereinsladen einige
konturen gewinnen können für die geplante vortragsreihe des themas "was heißt
denken heute?" 1.) die veranstaltungen finden alle zwei wochen mittwochs
statt, alternierend mit dem colloquium-termin. und zwar von 19 bis 21 uhr. 2.)
die reihe beginnt mit einem "vorläufer" am 06.10. vorgesehen ist, daß ulas
beginnt. der offizielle beginn soll der 20.10. sein. 3.) die reihe soll
folgende folge haben: erstens ulas, danach bernd, martin, stefanie, davor,
michael, dana, eventuell markus (huthmann), und schließlich hans peter weber.
die vortragstitel wird bald martin mittteilen. 4.) die veranstaltungen sollen
publik gemacht werden; über hinweise in zitty und tip sowie durch aushang an
den unis. 5.) es soll versucht werden, ein aufnahmegerät zu besorgen, um die
vorträge resp. auch die diskussionen festzuhalten. 6.) geplant ist die
publikation der vorträge. soviel fürs erste. das ganze in etwas
ausführlicherer weise müsste demnächst auch nochmal von martin versendet
werden wie auch auf der mitteilungseite der hp stehen. ich bin sehr gespannt
auf die reihe! glück zu allen bernd
Name: Hans Peter Weber
Email: hans_peter_weber@web.de
Datum: Sonntag, 12 September, 2004 um
13:01:04 Kommentar:
Betr.: Kommentar zum Begriff "Faktorierung/Faktor" [in Ergänzung
der Bemerkungen von Stefanie Stallschus vom 2.9. (merci an Stefanie für diese
Vorarbeit!)]: Faktorierung ist der sehr spezielle Prozeß von Auto-Allo-Poiese,
der sich bei der intrinsisch-evolutionären Höherorganisation/-selektion des
Denkens als Physis selbst zuträgt. Dadurch s t i l i s i e r t sich die
Funktionskraft Denken selbst, d.h. sie schärft sich auf.Sie macht das, indem
sie zuvor ausgeschaltete und isoliert -'reserviert' mitgeführte eigene
kreaturale (polare) Eigenschaften unter Beibehaltung der Isolation
(also:verpuppt/embryogenetisiert) re-aktiviert; wie in einem 'Reaktor'! So
erhöht sie ihren eigenen Stilsierungsgrad. Das Ganze ist ein
denkphysisch-intrinsischer Fabrikations-Zurichtungs-Prozeß, dessen Ergebnis
die Aufschärfung der eigenen Kompetenz von 'Kraft' (Einbildungskraft,
Konzeptionalität, Kategorialitäts-Art,...) gleich um einen F A K T O R erhöht
(:faktorielles Anwachsen). Darin liegt die S t i l -Zuschärfung der Physis
Denken in diesem ihren eigenen Auf-Brüchen. Dieses ist ein regelrecht
intrikater Fabrikations-Selbstabrichtungsprozeß (Faktorei...) unter
Faktor-Erhöhung. Der ganze Vorgang trägt pathenogenetische und gar
embryogenetische Züge. D.h. keine 'Stoffe' und 'Techniken etc. werden von
'Außen' hinzugenommen. Alles trägt sich cerebral geschlossen zu, indem
neurocerebrale cluster intrinsisch diesen steigernden Selbstabrichtungsprozeß
pathenogenetisch ('jungfernzeugend) mit solchermaßen eigen-ablegerhaft
'embryonisierten' Ressourcen -Kreaturalien exerzieren [Ableger-Schöpfung, die
sich dann auch nicht verbraucht, sondern sich als diese rätselhate 'Kompetenz'
erhält in ihrer Aktualisierung/Performanz!]. Zur weiteren Erklärung: dieser
Faktorierungsprozeß wirkt in seiner verstreuten, zersplitterterten
Existenzweise (:split-size)nicht nur gehirn-intern, sondern auch durch die
Kontakte der Einzelmentationen (:wirk-liche Gehirne...), die sich zur
Konkurrenz bez. dieser Stilisierung affizieren. Also muß dieser
Auslagerungsweg über soziale Produkte und Objektprodukte mitbedacht werden;
und somit diese treibende Sucht zur Produktions-Finess im 'environment'. Die
Auswirkung dieser Faktorierung auf den Zivilisationsprozeß formt den Druck zu
HumanForm-Konditionierung und zu Sozial-Form-Konditionierung, sodaß große
Epochen von Denk-, Human- und Zivilisationsformen als Spezifika der Noosphäre
entstehen, die morphologisch zueinander gehören (wie auch die
kontradiktionale, 'oppositionelle' Kulturisation, die sich morphogen
kontrapunktisch diesen entgegendreht!) Produkt-Poiese ist a l t e r a -
poiesis. Die Faktorierung umfasst also das Rund von : auto-allo-altera-Poiese.
Immer wenn sich Multiplikationen von 'Schärfungen' (jedweder Art) bei
hinreichender Gradierung/Intensivierung um einen ganzen FAKTOR erhöhen, kann
man von 'Faktorierung' sprechen (der Ausdruck klärt als terminus technicus
spezielle Steigerungszüge präziser als es die früher gebrauchte
Allerweltsvokabel "Quantensprung" tut: dort, wo gar keine Quanten springen!).
'Faktorierung' als Prozeß darf also nicht mit niedrigeren Formen der
'Autopoiese' identifiziert werden (biologische oder genetische Ebene etc.).
Titel und 'Erklärung' sind nicht einer Naturwissenschaft entlehnt. Sie sind
Eigenbau innerhalb einer Konzeption von 'Kreaturdenken' (sie gehen also auf
meine Kappe; im Text "KreaturDenken" wird dies alles ausführlicher
dargestellt, v.a. ca. P. 250-300). Die Einsicht in solche Kreaturalzustände
wird 'dringlich-spekulativ' gewonnen, - im Gedankenexperiment: welche
Bedingungen müssen gegeben sein, damit es zu den von uns phänomenisch
registrierbaren Sprüngen in der (geschichtlichen) Stilisierung der
Kategorien-Schärfe des Denkens kommt (was Kant "die Revolution der
Denkungsart" nannte), - mit allen weitauslaufenden Folgen. PS: möge dieser
Kommentar fruchten. Salve, salute an alle Kulturisten, HP Weber (
Skolar).
Name: stefanie stallschus
Email: staste@tiscalinet.de
Datum: Donnerstag, 2 September, 2004 um
20:37:16 Kommentar:
Lieber Alban Fenle, leider konnte ich Ihnen keine Antwort
schicken, weil meine e-mails nicht durch Ihren Spam-Schutz dringen. Vielleicht
kann ich Sie auf diesem Wege erreichen? Soweit ich den Ausdruck faktorieren/
Faktorierung bei Hans Peter Weber nachvollziehen kann, scheint es sich um ein
Synonym zur Bezeichnung eines selbstschöpferischen, autopoetischen Prozesses
zu handeln. In den neueren Texten taucht der Begriff auf, wenn es um den Modus
geht, wie überhaupt schöpfend-selbstschöpfend etwas entstehen kann durch die
Verbindung der vier Pole bzw. Faktoren virtuosität, virtualität,organizität
und generativität. Es ist durchaus möglich, dass Weber den Begriff aus einem
(natur-)wissenschaftlichen Diskurs entlehnt hat, der mir nicht bekannt ist. In
diesem Fall wäre es sinnvoll, ihn selbst noch einmal danach zu befragen. Die
Übersetzungsschwierigkeit ist damit wahrscheinlich nicht behoben... oder nimmt
einen neuen Anfang? Mit einem herzlichen Gruß, Stefanie Stallschus
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Samstag, 28 August, 2004 um
13:48:34 Kommentar:
Hallo liebe Freunde des Glücks. Da momentan unglaubliche
Migrationsbewegungen durch die ganze Stadt von Leuten aus dem Verein
stattfinden: Gibt es noch jemanden, der beabsichtigt, in den nächsten Monaten
umzuziehen? Ich selbst suche nämlich auch eine Wohnung (am besten Kreuzberg,
Vereinsnähe) und könnte mir vorstellen, eine gemeinsame Initiative mit
jemandem von euch zu starten. Wer also Interesse hat, der möge sich bei mir
melden. Vielen Dank. Der Martin.
Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de
Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um
22:08:58 Kommentar:
Hallo Menschenformer, Glücksmenschen, Menschen und Sonstige. Am
25.8. bin ich ab abend im Verein und hoffe, dass es in dieser Stadt den einen
oder die andere gibt, die mir Beistand und letztes Geleit bis zum vorläufigen
Abschied aus Berlin gewähren. Ich plane nicht groß - verspreche zum jetzigen
Zeitpunkt sicherheitshalber nicht einmal Genußmittel - freue mich also, wenn
jeder für jeden (statt jeder für sich) sorgt. In diesem Sinne sind alle, die
möchten, eingeladen, einen (vorerst) letzten, friedlichen Abend mit mir zu
verbringen. Im Moment habe ich noch keinen Schlüsel, wäre also schön, wenn
sich jemand unter den Schlüsselträgern findet, mit dem ich mich am Mittwoch
abend oder auch schon früher treffen könnte. Also: Vielen Dank, vielleicht bis
bald, alles Gute und viel Glück. Dominik.
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um
16:58:38 Kommentar:
salut dominik! sag einfach, wann du rein möchtest: du kannst dann
von einem derjenigen, die einen schlüssel haben, den schlüssel besorgen
(martin, yussuf, davor, michael, ich...). tja. bis bald, lieber dominik
bernd
Name: stefanie Email: staste@tiscalinet.de
Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um
14:46:35 Kommentar:
hallo zusammen! falls jemand auf der suche nach einer
ein-zimmer-wohnung ist, könnte er sich mit mir in verbindung setze. meine sehr
schöne, sehr helle wohnung in kreuzberg wird ja zum september frei.
Name: Dominik Doell
Email: Dominik.Doell@gmx.de
Datum: Dienstag, 17 August, 2004 um
04:34:08 Kommentar:
Hi allen Menchenformern und Glücks-Seminars-Menschen. Wollte nur
mal anfragen, ob und wann in den nächsten zwei Wochen jemand in den
Vereinsräumen zugegen ist. Da ich in kürzerer Zeit diese Gefilde verlasse, sei
an dieser Stelle schonmal darauf hingewiesen, dass ich gerne eine kleine
Abschiedsparty in den Vereinsräumen ausrichten würde, wozu ihr alle herzlich
eingeladen seid. Ich rechne mit dem Auszug Anfng September, demnach also mit
der Party Ende August. Der genaue Termin folgt. Alles Gute und viel Glück.
Dominik.
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Freitag, 13 August, 2004 um
15:19:15 Kommentar:
salut allen! am samstag, 21.08., steht für stefanie und mich das
umziehen an. von 13 bis 18 uhr habe ich einen wagen gemietet, falls jemand
auch noch transporte machen möchte. ich gehe davon aus, daß das umziehen nicht
länger als 2,5 stunden dauern wird... und möchte diesbezüglich höflich fragen,
wer uns dabei helfen möchte. der ganze umzug würde sich abspielen im
luftlinienradius von 1 km. beginnen würde es bei mir in der pfuelstr.3 (am
schlesischen tor) ab 13.15. wir würden dann in die neue wohung in der ohlauer
str.15 fahren (spreewaldsplatz/wiener str.), und dann zu stefanie in die
eisenbahnstr.. von dort dann nochmals in die ohlauer -- und fertig. stefanie
und ich haben nicht viel zum tragen; und das ist wirklich nicht so
dahingesagt. tja. es wäre mir eine wunderbare freude, wenn viele mittun
könnten. meldet euch, so ihr könnt, und sagt mir, ob ihr dabeisein könntet
oder nicht könnt. glück zu allen von stefanie und bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 3 August, 2004 um
09:36:37 Kommentar:
nochmals salut! wer interesse hat an einer kleinen
siemens-waschmaschine, die funktioniert, und einem ledersofa (2er), der kann
sich bei mir melden. kostenlos abzugeben! bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 3 August, 2004 um
09:35:22 Kommentar:
salut allen! der antrag der bei kulturstiftung des bundes ist
fristgerecht herausgegangen, dank der großen hilfe daniels. jetzt heißt es
warten und hoffen und singen. es sind knapp 70 000 euro beantragt worden.
glück zu allen. bernd
Name: Ago Email: Agoru@web.de
Datum: Samstag, 24 Juli, 2004 um
14:01:20 Kommentar:
An die MF-Colloqiums-Teilnehmer:Die Kopien der Texte von Ulas sind
heute ab 20:00Uhr im Vereinsladen zu bekommen. Gruß Ago
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Montag, 19 Juli, 2004 um
13:24:47 Kommentar:
An die MF-Colloqiums-Teilnehmer: Beim letzten Treffen wurde
vereinbart, daß wir im August die Vortragsreihe "Was heißt Denken heute?"
beginnen. Bisher gibt es folgende Themen: 1.) Ulas über Heideggers: "Was heißt
Denken?" 2.) Stefanie über "Bild-Denken" 3.) Bernd zum Thema: Was heißt "Über
das Nachdenken nachdenken?" 4.) Ich (Martin) über die neurobiologische
Perspektive von Gerhard Roth. (Ich hoffe, daß ich niemanden vergessen habe.)
Das Ganze hat den Sinn, zu klären, was wir tun, wenn wir denken, und wie das
passiert. Sind wir autopoietisch vereinsamte Bewohner von Gehirn-Inseln ohne
die Möglichkeit gegenseitiger Erreichbarkeit? Oder ist es möglich, daß man
sich im Denken trifft und am Ende gar zu so etwas wie "verstehen" kommt? Kann
man "Denken" überhaupt derart kategorisch behandeln und es (à la: "Die
Wissenschaft denkt nicht") dem Bereich der Philosophie zuschlagen? Oder ist
nicht jeder immer schon am/im Denken? Ein höchst spannendes Feld, finde ich.
Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, weitere Referate, eigene Texte,
Fragestellungen oder sonstige Beiträge einzubringen. Wenn das gelingt, dann
besteht vielleicht die Möglichkeit, am Ende ein Buchprojekt daraus zu machen.
Bis dann. Der Martin.
Name: Martin Email: leschmou@gmx.de
Datum: Montag, 19 Juli, 2004 um
12:50:15 Kommentar:
Hallo. Da sich für die unten ankündigten Termine in Verein bislang
niemand sonst gemeldet hat, gehe ich davon aus, daß der Raum frei ist. Viel
Spaß!
Name: Ralf Email: goregotmore@web.de
Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um
16:51:53 Kommentar:
Hallo, ich möchte nur wissen, ob das "Büro" in der Muskauerstr. am
Montag, den 19., abends frei ist. Ein Seminar von und mit Frithjof Hager
findet sich so sympathisch, dass ein Abschlusstreffen im außeruniversitären
Bereich angedacht wurde, und da wäre doch der Glücksverein genau das richtige
Ambiente. Ist es ok, wenn wir dort ab 20 h ein paar Stunden verbringen? Ich
hoffe es klappt (notfalls auch zu einer späteren Uhrzeit) und bedanke mich
schon mal (und wünsche allen einen geruhsamen Sommer...).
Name: Rike Email: ulrike_maske@web.de
Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um
16:42:14 Kommentar:
Reminder: Am Sonntag, 18.7. von 14- ca. 18.30 Uhr hatte ich mich
mit meinen Kapitalkursen für denRaum angemeldet. Spülen und aufräumen tun wa.
Außerdem eine neueAnfrage meinerseits: Meine politische Gruppe würde gerne am
Sa+So, 21./22.August, tagsüber, so von 12-18 uhr in denRaum, um sich mit
Kritik der Erkenntnistheorie bürgerlicher Wissenschaften auseinanderzusetzen.
Ist derRaum an dem WE frei? Danke und viele Grüße! rike
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 15 Juli, 2004 um
13:49:24 Kommentar:
salut allen! nur ein kleiner hinweis: versucht beim verlassen des
vereinsladens alle tassen und gläser zu spülen und die aschenbecher zu leeren.
das kommt einfahc besser für die, die danach kommen. bernd
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Dienstag, 6 Juli, 2004 um
10:27:23 Kommentar:
salut! ich habe zu verschenken: eine glastischplatte, sehr viele
bücher, einen holzschreibtisch (platte und die beiden ständer seperat
transportierbar), und noch einiges mehr. wer interesse hat, bitte mail
schreiben. wir können dann einen termin machen. bernd
Name: carsten raddatz
Datum: Samstag, 3 Juli,
2004 um 07:20:22 Kommentar:
einige gruesse aus dem umlautlosen fernoestlichen taiwan.. :)
manches ist nachzulesen unter http://blog.raddaqii.com/ fuer den fall, dass
neugier bestehen mag. oder http://www.retro-synthese.de/ fuer die auch von mir
betriebene, konzertierte ablenkung.
Name: bernd Email: miles@zedat.fu-berlin.de
Datum: Donnerstag, 1 Juli, 2004 um
10:22:52 Kommentar:
salut! ich habe heute den hp weber text für das nächste colloquium
am mittwoch verschickt. da zur zeit unklarheit über die adressenliste besteht,
kann es durchaus sein, dass nicht alle den text bekommen haben. wer ihn nicht
bekommen hat, kann sich bei mir, besser jeoch bei martin melden (martin siehe
eintrag hier in der mitteil-liste), da ich übers wochenende nicht in berlin
sein werde. glück zu allen! bernd
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