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| Sommersemester
2004 |
BÜRO
MUSKAUER STRASSE 30
Lektürekurs
Hans Peter Weber, KreaturDenken
Bernd Ternes
Di., 18 Uhr, 14-täglich
menschen
formen. Colloquium (Fortsetzung)
Mi., 18-20 Uhr, wöchentlich
Forschungsantrag
Mi., 20 Uhr, wöchentlich
Seminar basale
Texte
Do., 20 Uhr,
14-täglich
Bacon, Novum Organon
Deleuze/Guattari, Anti-Ödipus
Freud, Das Unbehagen in der Kultur
Heidegger, Technik und die Kehre
ders., Sein und Zeit
ders., Über den Humanismus
Kluge/Negt, Geschichte und Eigensinn
dies., Über die Kunst, Unterschiede zu machen
Lacan, Encore
Mead, Geist, Indentität und Gesellschaft
Mühlmann, Die Natur der Kulturen
Pessoa, Das Buch der Unruhe (neue Ausgabe)
Plessner, Die Stufen des organischen und der Mensch
Rorty, Kontingenz, Ironie und Solidarität
ders., Der Spiegel der Natur (im Verbund mit)
Sandkühler, Die Wirklichkeit des Wissens
Die Vorsokratiker
Serres, Der Parasit
Whitehead, Prozeß und Realität
FU BERLIN,
INSTITUT FÜR SOZIOLOGIE
15 734 HS
Technogene Nähe als anthropologisches missing link? (2 SWS)
Bernd
Ternes
Mo., 14-16 Uhr, Raum 302b, wöchentlich (ab 19.4.)
Fortsetzung der Einleitung in ein Forschungsprogramm, das der
technogenen Nähe auf die Spur kommen will. Diesmal im Zentrum steht
die historisch-anthropologische Konstruktion des missing und des
link technogener Einbergungstheorie. Neueinstieg kein Hindernis.
Literatur zu Beginn des Semesters.
15 755 HS
Kohärenzdenken und die Kulturen. Teil II (2 SWS) Fortsetzung aus
dem SoSe 2003
Hans Peter Weber
Di 16-18 UhrG2 (ab 13.4.)
Die Ignoranten der 'science diversity' ("community" wäre wohl
ein Hohn!) werden es partout nicht kapieren: die Krankheit der Zeit
ist das 'Differenzdenken'. Es betreibt auf allen Registern und in
allen Domänen des ohnehin hochriskant diversifizierten Lebens -
trivial und hochraffiniert - unablässig die Exploration/Exploitation
in 'Ausdifferenzierung', - einzig und allein fixiert auf die Abschöpfung
von Differenz-Selektions-Gewinnen. Dabei ist dieses gelobte 'Medium'
der ultima ratio realiter das ultramoderne Paradigma für: social/intellectual
fitness auf dem Siedepunkt: more cybernetico/genetico. Wo etwas
gegen diesen 'universellen' Raubbau gerettet werden soll, muss ganz
auf die "Kehre", auf Kohärenzdenken gesetzt werden; nicht naiv,
sondern durch die stark entfesselte 'Differenz' hindurch. Einsetzende
Rekultivierung heute favorisiert - wie alle Kulturen je zuvor -
das Kohärenzdenken.
15 654 FC
Till Nikolaus von Heiseler, Bernd Ternes
Toward an Integral Theory of Media (2 SWS)
Kontakt: http://www.wmg-seminar.de
Vorbesprechung: 21.4. 18 Uhr vor dem Raum 309a.
Das Colloquium gliedert sich in drei Abschnitte
- Online-Phase
- Workshop
2.-4.7. im Podewil
- Fortführung
der Online-Phase
und soll mehrsemestrig
fortgesetzt werden.
Das Colloquium wendet sich nicht nur an Doktoranden, Privatdozenten
und Professoren, sondern auch an Medienpraktiker und Studenten,
die einen wissenschaftlichen oder medienpraktischen Weg anstreben.
Das Ziel des Colloquiums ist es, verschiedene Ansätze zu einer ersten
Skizze einer integralen Medientheorie zu verbinden bzw. Vorarbeiten
in diese Richtung unter Aufzeigen des Status quo und der Anschlussschwierigkeiten
zu leisten.
Langfristige Ziele sind das gemeinsame Herstellen einer CD, Nutzung
und Ausbau einer gemeinsamen I-Net-Arbeitsplattform, sowie ein DFG-Antrag.
Die erste Phase ist für JEDEN offen und endet ggf. mit einer Einladung
zum 2-tägigen Workshop. Das Colloquium versteht sich als fachübergreifende
Eigeninitiative.
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